FPÖ-Kickl: Chaostage in der ÖVP-Bildungspolitik

Wien (OTS) - "Kurz vor Schulschluss dürfte die ÖVP Chaostage in der Bildungspolitik ausgerufen haben", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den Fallrückzieher von Vizekanzler Spindelegger, der sich entgegen der Aussagen seines Bildungssprechers, gegen ein Aufsteigen mit drei "Nicht Genügend" ausgesprochen hat. Damit habe der Vizekanzler zwar inhaltlich völlig recht, dokumentiere aber gleichzeitig seine eigene Führungsschwäche, so Kickl.

Es sei bezeichnend für eine ÖVP, die sich in der Wählergunst im freien Fall befinde, dass offenbar jeder mache was er will, so Kickl, für den die beste Bildungsreform eine Regierungs-Neubildung unter freiheitlicher Federführung nach Neuwahlen wäre. Dass sich ausgerechnet die angeblich konservative ÖVP auf eine linke Schnapsidee wie einem Aufsteigen mit drei "Nicht Genügend" einlasse, zeige wie orientierungslos die Spindelegger-Truppe bereits sei, so Kickl.

Dazu passe auch die Ansage des ÖVP-Wirtschaftsministers, die Geschäfte am Sonntag offen halten zu wollen, obwohl die eigene Partei dagegen sei, so Kickl, der hier einen Testballon Mitterlehners zur Desavouierung des eignen Parteichefs vermutet. Mitterlehner und Amon seien jedenfalls besser beraten sich dem Wassersport zu widmen, denn dort könne man durchaus Erfolge erzielen, wenn man kräftig zurück rudere, so Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005