"Schwarze" Pädagogik gegen das Bildungsvolksbegehren

Unabhängige GewerkschafterInnen halten dagegen: Her mit den Bildungsmilliarden!

Wien (OTS) - Beim Impulstreffen der LehrerInnen für's Bildungsvolksbegehren wurde Tachles geredet - nicht nur über den Reformstau und die chronische Unterfinanzierung von Kindergärten, Schulen und Unis und wie engagierte LehrerInnen das überparteiliche Bildungsvolksbegehren unterstützen können, sondern auch über die "schwarze Pädagogik", mit der nervös gewordene FCG-GÖD-Funktionäre der AHS-Gewerkschaft gegen das Bildungsvolksbegehren mobil machen. AHS-Gewerkschafter Sellner von der ÖLI-UG berichtete über den ungenierten Einsatz der Mail-Adressen von Gewerkschaftsmitgliedern für fraktions- und parteipolitische Agitation. Einen Beschluss der Gewerkschaftsleitung AHS zur Weitergabe von Mitgliederadressen an die Fraktionen hat es keinen gegeben.Obwohl ÖGB , GÖD und auch die AHS-Gewerkschaft überparteiliche ArbeitnehmerInnen-Vertretungen sind, hat der neue AHS-Vorsitzende Quin die absolute Mehrheit der FCG-AHS dazu genützt, den Gewerkschaftsmitgliedern einen "schwarzen" Newsletter aufs Aug zu drücken.

Während die ÖLI-UG ihre bildungspolitische Unterstützung des Volksbegehrens in fraktionellen Aussendungen, Flugblättern und im "Kreidekreis" unter den KollegInnen und in der FCG-dominierten GÖD propagiert, beschränkt sich die absolute Mehrheitsfraktion in der AHS-GÖD nicht auf klar erkennbar fraktionelle Publikationen, sondern versucht einmal mehr Ressourcen der Gewerkschaft für ihre fraktions-und parteipolitischen Zwecke zu instrumentalisieren. Letzter Streich:
am 19. Juni ruft der AHS-Gewerkschaftsvorsitzende zur Unterstützung der gegen das Bildungsvolksbegehren in Stellung gebrachten "schwarzen" Bildungsplattform.or.at auf. Er habe sich schon als Unterstützer eingetragen, auch weil's gegen die SPÖ-Ministerin geht und er das "seiner" AHS schuldig sei..

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen der ÖLI-UG rufen ihre KollegInnen auf, die Zeit bis zum 1. Juli für VBBI-Unterstützungsunterschriften auf Gemeinde- und Bezirksämtern zu nützen:

- Für ein Konjunkturpaket Bildung, Soziales und öffentliche Dienste.

- Für ein kinder- und menschenfreundliches Bildungssystem ohne soziale Ausgrenzung, zur bestmöglichen Förderung aller Kinder und Jugendlichen.

Das sind wir unseren SchülerInnen, den vielen engagierte PädagogInnen und uns selber schuldig - keiner Ideologie, keinem Parteiauftrag und keinem sozial diskriminierenden "differenzierten" Schulsystem.

Glück auf, trotz alledem!

Für die Unabhängigen GewerkschafterInnen/ÖLI-UG in der Bundesleitung AHS/GÖD

Reinhart Sellner

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