SoHo: Rechte von Lesben und Schwulen durch UN Resolution gestärkt

Ein wichtiges und historisches Votum

Wien (OTS/SK) - "In seiner heutigen Resolution hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf eine seiner wichtigsten Entscheidungen getroffen", so Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Gleichgeschlechtliche Liebe wird auf Grund der Resolutionen auf der ganzen Welt 'entkriminalisiert' und Diskriminierungen auf das Schärfste verurteilt", zeigt sich der SoHo-Vorsitzende erfreut.

"Diese Resolution stärkt die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, sowie trans- und interesexuellen Menschen (LGBTI) weltweit. Wie wir ja alle wissen, werden in den immer gleichen Ländern schwere Menschenrechtsverletzungen, ja Todesurteile gegen gleichgeschlechtliche Menschen gefällt. Vor allem von arabischen bzw. afrikanischen Staaten wurde diese Resolution abgelehnt", sagt Traschkowitsch.

Wörtlich heißt es in der Resolution: "Alle Menschen sind frei und gleich in ihrer Würde und ihren Rechten geboren und müssen ohne Unterschied in den Genuss aller Rechte und Freiheiten kommen, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind." Die Resolution ist die erste UN-Resolution zu den Menschenrechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans- und Intersexuellen.

"Ich freue mich sehr, dass gerade die erste Resolution zu Menschenrechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans- und Intersexuellen heutige große Zustimmung hatte und somit ein weiterer großer Schritt Richtung des Kampfes gegen Diskriminierung und Homophobie darstellt", so Traschkowitsch abschließend. (Schluss) gd

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