LAND DER BERGE am 19. Juni auf TW1: "Der heilige Berg Anyematschin"

TW1 beleuchtet die Geschichte eines heiligen Berges und zeigt exotische Landschaften und Oasen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Wien (OTS) - "Plötzlich rissen die Wolken auf und neben uns glänzte eine riesige Eis- und Schneewand, höher als wir, die wir schon über 27.000 Fuß (rund 9.000 Meter) flogen", schrieb ein amerikanischer Bombenpilot in seinem Bericht, als er im Jahr 1944 das Kunlun-Gebirge an der tibetisch-chinesischen Grenze überflog. Hatte er den sagenumwobenen einzigen Neuntausender entdeckt? Nein, die Instrumente hatten lediglich eine falsche Höhe angezeigt. Es war der Anyematschin mit seiner - für tibetische Verhältnisse fast bescheidenen - Höhe von 6.282 Meter. Der Everest blieb mit seinen 8.848 Meter weiterhin der höchste Berg der Welt.

Aber der Nimbus des Anyematschin als einer der fünf heiligen Berge Tibets blieb erhalten. Nach wie vor ziehen die Golok-Nomaden, einst gefürchtete Räuber, über die Hochebenen rund um den Berg, der auch immer wieder von Pilgern umrundet wird - immerhin liegt er in der Provinz Amdo, der Heimat des 14. Dalai Lamas. Beim Besuch dieser heiligen Gegend mit einer Yak-Karawane war der Steirer Bruno Baumann vor zwei Jahrzehnten offensichtlich in eine Stück Tibet vorgestoßen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Bruno Baumann ist Bergsteiger, Weltreisender, Wissenschaftler, Schriftsteller und Regisseur. Ebenso wie der Oberösterreicher Sepp Friedhuber gilt er als legitimer Nachfolger Heinrich Harrers oder Herbert Tichys.

Mustang - nennt sich jener Landzipfel auf der Landkarte Nepals, der nach Tibet hineinreicht und Heimat einer mehr als 700 Jahre alten Hochkultur hinter den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna ist. Durch Mustang verläuft die einst bedeutendste Salzstraße zwischen Tibet und Indien. Das kleine Königreich gilt nach wie vor als eine fast mittelalterliche Oase tibetischer Kultur. Den Reisenden öffnete sich dieser Landzipfel erst spät. Herbert Tichy war einer der ersten Europäer, die diesen Teil des Landes erkundeten und Bruno Baumann einer der ersten, die Filmmaterial aus dem exotischen Land schöpften.

Was Bruno Baumann und Herbert Tichy in Tibet erlebt haben und welch atemberaubende Landschaften sich dort präsentieren, zeigt TW1 in LAND DER BERGE am 19. Juni um 10:05 Uhr.

Sendezeiten:
Erstausstrahlung: Sonntag, 19. Juni 2011 um 10:05 Uhr
Weitere Ausstrahlungen: So, 19.6.2011 um 13:05 Uhr und 19:15 Uhr und Mo, 20.6.2011 um 22:45 Uhr

Rückfragen & Kontakt:

ORF/TW1
Mag. Birgit Reiter
0043 (0) 1 87878 14600
birgit.reiter@orf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TW10001