SP-Baxant/Straubinger/Wutzlhofer: Generation - Kino.to

Junge Menschen wollen kein "chinesisches Internet" - kino.to als Symbol einer ganzen Generation

Wien (OTS/SPW-K) - "Mit den Festnahmen im Umfeld der kino.to-Betreiber und den Anschuldigungen in Bezug auf die Gründung einer kriminellen Vereinigung eskaliert der Streit zwischen der Industrie und den "Internetpiraten" in einem gefährlichen Ausmaß", kommentieren die SPÖ-GemeinderätInnen Peko Baxant, Sybille Straubinger und Jürgen Wutzlhofer die aktuellen Ereignisse rund um die größte deutschsprachige, kostenlose Video-on-Demand-Plattform unisono. Domains zu verbieten und Menschen, die etwa Untertitel zu aktuellen US-Serien schreiben, zu verfolgen, sei mit Sicherheit der falsche Weg.

Die derzeitigen Vorgänge erinnern dabei stark an das Aufkommen der ersten Gratis-Musiktauschbörsen, die anfänglich massiv verfolgt wurden, über die Jahre hinweg aber die Musikindustrie zu einem Umdenken veranlasst haben. Die Musikproduzenten und -verlage reagierten - wenn auch verspätet - auf das geänderte Nutzungsverhalten und starteten eigene Musikportale. Die Filmindustrie ist immer noch dabei diese Entwicklung zu verschlafen.

"Die Industrie ist aufgefordert endlich attraktive und leistbare Streaming-Angebote im deutschsprachigen Raum zu etablieren und diese peinliche Hexenjagd zu stoppen, die breite Solidaritätsgefühle gegenüber den Internet-Piraten hervorruft, aber keinerlei Änderung im Nutzungsverhalten von Medien einer ganzer europäischen Generation bewirkt", so die drei SP-GemeinderätInnen.

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