LH Dörfler: Kritik an Rücklaufquote ist völlig unangebracht

Kärntner Beteiligung im Vergleich zu anderen Befragungen respektabel

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann Gerhard Dörfler kommentiert die heutigen Aussagen diverser Kärntner Parteienvertreter zur Beteiligung an der Befragung zur Lösung der Kärntner Ortstafelfrage als rein parteipolitisches Geplänkel. "Anstatt dass Kaiser hier mit künstlicher Aufregung versucht, die gute Rücklaufquote schlecht zu reden, soll er sich lieber sein eigenes Parteiergebnis bei der letzten Landtagswahl im März 2009 vor Augen halten. Wenn Kaiser schon auf die Ergebnisse der Landtagswahl 2009 verweist, sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass die damals auf die SPÖ entfallenen 102.385 Stimmen jedenfalls eklatant unter der aktuellen Beteiligung der Kärntner Bevölkerung liegen", so Dörfler.

Zudem zeige der Vergleich mit anderen Abstimmungen, dass die Befragung in Kärnten eine durchaus respektable Teilnahmequote aufweist. "Die vom wahlkämpfenden burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl im Jahr 2010 durchgeführte Volksbefragung zum Asylerstaufnahmezentrum Eberau erreichte eine Wahlbeteiligung von 27,76 Prozent und die mit enormen finanziellen Aufwand in Millionenhöhe betriebene Volksbefragung in Wien im Februar 2010 lag bei 35,9 Prozent", erklärt Dörfler. Auch die Beteiligung bei der Wirtschaftskammerwahl in Kärnten (35,9 Prozent) sowie jene zum Europäischen Parlament 2009 (36,1 Prozent) lagen in vergleichbaren Größenordnungen.

"Anstatt jetzt große Töne zu spucken und ein gutes Ergebnis herunter zu spielen, hätten sich die anderen Parteien besser hinter die historische Lösung für Kärnten stellen und damit einen wichtigen Beitrag für das Land Kärnten und seine Zukunft leisten sollen", so Dörfler abschließend.

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