Mayer: Reformmaßnamen in der Bildung kommen gut an

Aktuelle Studie zeigt: Mehr als zwei Drittel der Eltern, Schüler und Lehrer begrüßen Oberstufe NEU

Wien (OTS/SK) - "Wir sind auf dem richtigen Kurs", sagte SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Freitag, zu den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage zum Thema "Bildungsreform". Die 2.000 befragten Eltern, Lehrer und Schüler äußern sich darin durchwegs positiv zu der von Bildungsministerin Claudia Schmied initiierten Bildungsreform. "Unsere Maßnahmen kommen gut an. Und das betrifft sowohl die bereits in Umsetzung befindlichen als auch die geplanten Reformschritte", betonte Mayer. Besonders erfreut ist Mayer über die Zustimmung zur jüngst präsentierten Oberstufe NEU. "Mehr als zwei Drittel begrüßen die neue Maßnahme. Dieses positive Feedback der Bevölkerung gibt uns Rückenwind, um die Bildungsreform zügig weiter voranzutreiben", sagte Mayer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der größte Teil des Reformprogramms von Bildungsministerin Claudia Schmied ist beschlossen oder bereits in Umsetzung. Das betrifft etwa den weiteren Ausbau der Neuen Mittelschule oder den Ausbau von Ganztagsschulplätzen. Aber auch Maßnahmen wie die Einführung kleinerer Klassen, die von 92 Prozent der Befragten befürwortet wird, Deutschförderkurse auch für einheimische Kinder mit Sprachdefiziten (91 Prozent Zustimmung)oder die "Lehre mit Matura", die 83 Prozent für eine gute Maßnahmen halten.

"Die Schüler begrüßen daneben vor allem auch das verbesserte Angebot bei der Berufsorientierung und der Bildungsberatung. Und sie sind für die Einführung eines Kurssystems in der Oberstufe, so wie es nun von uns vorgesehen ist", so Mayer. 82 Prozent der Schüler sprechen sich für das neue Oberstufensystem aus. Aber auch bei Eltern und Lehrern überwiegt die Zustimmung (75 bzw. 73 Prozent). "Das modulare Kurssystem der Oberstufe NEU kommt den individuellen Bedürfnissen der Schüler entgegen", erklärt Mayer den großen Zuspruch für die Oberstufe NEU.

"Wenn ein Schüler in einem Fach Schwierigkeiten hat, sollte er nicht die ganze Schulstufe wiederholen müssen. Viel sinnvoller ist es, etwa mit einem persönlichen Lernbegleiter oder in Förderkursen, diese Schwierigkeiten gezielt aufzuarbeiten", so Mayer. "Das neue System motiviert zu Leistungen und es wird dabei viel mehr auf die Selbstständigkeit der Schüler gesetzt als beim bloßen Sitzenbleiben", betont der SPÖ-Bildungssprecher. Weil die individuelle Förderung vor Ort auch teure Nachhilfen immer weniger notwendig macht, sei die Oberstufe NEU auch "familienpolitisch ein Meilenstein", der die Eltern entlastet, unterstrich Mayer. (Schluss) sc/mb

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