BZÖ-Ebner: Martin Stiglmayr ist Experte für Familienanliegen

Stiglmayr: "Werde mich besonders für die Gemeinsame Obsorge als Standard und für die Durchsetzung von Kinderrechten einsetzen"

Wien (OTS) - Der Obmann vom Verein "Väter ohne Rechte", Martin Stiglmayr, wird sich in Zukunft politisch für das BZÖ engagieren. Aus diesem Grund wird er aber seine Obmannschaft abgeben, damit der Verein weiterhin parteiunabhängig agieren kann. "Martin Stiglmayr ist ein bedeutender Aktivist der Bürgergesellschaft und eine echte Verstärkung für das BZÖ als bürgerliche Familienpartei", sagte heute BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner in einer Pressekonferenz. "Stiglmayr fungiert als Büroleiter von BZÖ-Bürgeranwalt Ewald Stadler als Anlaufstelle für Bürger, die von den Behörden nicht korrekt behandelt werden. Er wird sich darüber hinaus bei der Erarbeitung von familienpolitischen Inhalten - wie etwa "Patchwork-Familien", Generationengerechtigkeit oder Durchsetzung von Kinderrechten - im BZÖ einbringen. Weiters wird er BZÖ-Bezirksobmann in Tulln", so Ebner weiter.

"Die Familienpolitik ist von zentraler Bedeutung, denn die Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Ohne Familien gibt es keine Kinder und ohne Kinder gibt es keine gesicherte Zukunft. Das BZÖ steht für eine unbürokratische Familienförderung ohne Bevormundung", erklärte Ebner.

"Mutter und Vater sind für die Kinder von zentraler Bedeutung, daher muss auch im Fall einer Scheidung der Kontakt weiterhin gewährleistet bleiben. Das derzeitige Gesetz geht aber davon aus, dass Mütter die besseren Eltern sind als die Väter. Dies führt dazu, dass in den meisten Fällen die Mütter die Obsorge bekommen und der Kontakt zum Vater drastisch reduziert wird", kritisierte Ebner.

Den Grünen und der SPÖ gehe es nicht um die Familien - sie propagierten nämlich den feministischen Kampf der Geschlechter. "Frauenministerin Heinisch-Hosek ist eigentlich eine Anti-Väter-Ministerin", kritisierte Ebner. "Für das BZÖ hingegen sind Väter und Mütter gleich gute Eltern. Wir wollen, dass Väter endlich gleichberechtigt werden. Die Gemeinsame Obsorge sollte - so wie in Deutschland - der Regelfall sein", forderte Ebner.

Martin Stiglmayr sieht sich als Alternative für jene, die in der Frage der Familienpolitik unschlüssig sind, wem sie in Zukunft ihre Stimme geben sollen. "Ich will auch gegen jene ankämpfen, die ganz bewusst die Gemeinsame Obsorge als Standard verhindern, die Kinderrechte missachten und Väter aus den Familien oftmals zu Unrecht entfernen. Ich werde aber auch gegen jene politischen Parteien auftreten, die sich in Wahrheit von der Familienpolitik verabschiedet haben. Ich freue mich als BZÖ-Politiker sehr darauf, noch mehr für die Familien und für die Zukunft unserer Kinder erreichen zu können, als das mir bisher im Verein möglich war", erklärte Stiglmayr.

"Ich werde mich aber auch nicht scheuen, andere Bereiche der Familienpolitik anzusprechen, wie zum Beispiel die wirtschaftliche Bedeutung von Familien sowie die enorme Leistung, die Mütter in Familien vollbringen, ohne dafür auch nur annähernd eine Gegenleistung zu erhalten. Die Familie muss wieder als der wesentliche Kern des Staates in den Mittelpunkt gerückt werden", sagte Stiglmayr, der jungen Menschen Mut machen möchte, wieder die Verantwortung für Kinder zu übernehmen.

"Das BZÖ hat in der Familienpolitik von allen anderen Parteien die besseren Konzepte. Gerade die österreichischen Familien haben schon "Genug gezahlt". Die kommende Generation wird unter den Folgen der Schulden, die von der jetzigen Regierung zu verantworten sind, massiv zu leiden haben", meinte Stiglmayr. (Forts.)

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