Mölzer: Eine gesteuerte Insolvenz Griechenlands wäre sinnvolle Lösung

Die EU muss sich das Scheitern der Finanzhilfe endlich eingestehen und ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone beschließen

Wien (OTS) - "Im Zuge des, am kommenden Montag stattfindenden Finanzministertreffens, sind die Verantwortlichen aufgefordert, über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone zu verhandeln", sagt der Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Mittlerweile muss sich auch die EU eingestehen, dass im Hinblick auf das hohe Defizit Griechenlands die Milliardenhilfe gescheitert ist. Folglich ist es höchst an der Zeit, sich über weitere Maßnahmen Gedanken zu machen", so der EU-Abgeordnete.

"Eine gesteuerte Insolvenz Griechenlands wäre allemal besser, als weiter Geld in den maroden Staat zu pumpen", macht Mölzer deutlich. Dass eine Lösung des Griechenland-Problems in jedem Fall teuer wird, steht für den EU-Abgeordneten außer Frage. "Es ist an der Zeit endlich jene in die Pflicht zu nehmen, die an dem griechischen Finanzdebakel durch Anleihen und Spekulationen kräftig verdient haben. Man darf nicht länger den europäischen Steuerzahler zur Kasse bitten!"

Des weiteren fordert Mölzer einen Kassasturz der Europäischen Zentralbank: "Es muss offen auf den Tisch gelegt werden, wie viele griechische Anleihen die EZB tatsächlich besitzt, um das ganze Ausmaß des finanziellen Schadens der EU beziffern zu können."

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