Plessl: Neues Ökostromgesetz stärkt regionale Energieinitiativen

Verdoppelung der Fördermittel ist wichtiger Schritt zur Energiewende

Wien (OTS/SK) - "Die SPÖ-geführte Bundesregierung setzt mit dem Beschluss des Ökostromgesetzes einen wichtigen und richtigen Schritt in Richtung Energiewende", sagte der Weinviertler SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Bürgermeister Rudolf Plessl am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die jährliche Erhöhung der Fördermittel um über 90 Prozent auf 40 Millionen Euro stärkt insbesondere regionale Initiativen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, wie zum Beispiel Windkraft, Wasserkraft und Photovoltaik, vor Ort und ermöglicht somit einen weiteren Schritt vorwärts in Richtung Energiewende", so Plessl. ****

Die von der Bundesregierung vorgesehenen zusätzlichen Fördermittel sollten insbesondere zur möglichst schnellen Realisierung bisher nicht berücksichtigter Förderanträge im Bereich Windenergie dienen, so Plessl. Dafür seien stabile Rahmenbedingungen erforderlich, die im neuen Gesetz vorgesehen sind. "Nach langwierigen Verhandlungen konnten die Interessen der Ökostrombranche, der Wirtschaft und insbesondere auch der Konsumentinnen und Konsumenten im vorliegenden Entwurf untergebracht werden", freut sich Plessl. Darüber hinaus enthalte die beschlossene Regierungsvorlage einen ambitionierten, aber trotzdem umsetzbaren Ausbaupfad, der sich am realisierbaren Ökostromvolumen bis 2020 orientiere, erklärt der Nationalratsabgeordnete.

"Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Verdopplung der jährlich verfügbaren Fördermittel von 21 auf 40 Millionen Euro, ermöglichen somit eine baldige Umsetzung bereits fertig geplanter Windenergieanlagen im gesamten Weinviertel", betont Plessl, denn "gerade in Hinblick auf die schreckliche Atom-Katastrophe in Fukushima müssen wir all unsere Energie auf die schnellstmögliche Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen und weitere Schritte in Richtung der parteiübergreifend geforderten Energiewende konzentrieren." (Schluss) pl/rm

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