Ökostromgesetznovelle: Blick in die richtige Richtung

Wien (OTS) - Mit dem nun nach dem Ministerrat vorliegendem Gesetzesentwurf kann die Ökostrombranche endlich wieder Licht im Tunnel der Entwicklungen sehen. Mit der Erhöhung der jährlich zur Verfügung stehenden Mittel von Euro Mio.40,- und der Schaffung eigener Kontingente je Technik hat der zuständige Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner mit Unterstützung durch Umweltminister Niki Berlakovich bewiesen, dass ihm der Ausbau der Erneuerbaren Energien ein wichtiges Anliegen ist und ein klares Bekenntnis für den zu gehenden Weg abgegeben.

Klarheit bringt nun endlich auch die Absicherung der bestehenden Anlagen mittels verpflichtenden Betriebskostenzuschlag. Damit wird dem Ziel nach Planungssicherheit auch für bestehende Anlagenbetreiber Rechnung getragen und sichergestellt, dass Anlagentechniken weiterentwickelt werden können. Gerade Biogasanlagen eignen sich sehr gut für die Integration neuester Entwicklungen. Mit der Schaffung eines KWK Bonus für bestehende Anlagen wird ein Anreiz zu weiteren Effizienzsteigerung geschaffen und dies verdeutlicht anschaulich die Möglichkeiten dieser Technik.

Damit das Gesetz auch in der praktischen Umsetzung zu einer Erfolgsgeschichte werden kann, geht es vor der Beschlussfassung vor allem um die Justierung der Feinheiten. Durch Anreizschaffung können Techniken und hier vor allem die Biogastechnik sowohl in Neuanlagen als auch bei den Bestandsanlagen zielgerichtet weiterentwickelt werden. Durch die zusätzliche Schaffung eines Umweltbonus und geringfügige Anpassungen beim KWK Bonus könnten die Anlagen einerseits zusätzliche Ressourcen mobilisieren und andererseits die gewonnene Energie noch effizienter einsetzen.

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