SP-Krotsch an FP-Schock: Teuer kommt uns ganz besonders das FPÖ/FPK-Kärnten

Krotsch: "Wien am besten von allen Ländern durch die Krise gekommen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Aussagen von Klubobmann Schock
zum Rechnungsabschluss und zur Finanzentwicklung der Stadt sind höchstens peinlich. Ist es doch die blaue Miss- und Günstlingswirtschaft, die seit Jahren für alle Wienerinnen und Wiener deutlich sichtbar ist. Haben Sie das Kärntner Hypo-Desaster schon komplett vergessen, Herr Schock? Für dieses Desaster hätte die Republik ganze Reisebürokonzerne mit Milliardensummen erwerben können. Oder wie wär's mit der schwarz-blauen Privatisierungspleite bei der Austria Tabak in Hainburg, die jetzt hunderte Menschen um den Arbeitsplatz gebracht hat? Oder können sie etwas zu den blauen Leistungen rund um den Buwog-Verkauf sagen, Herr Schock? Wie viele Millionen wurden auf der Wörthersee-Bühne versenkt? Waren es nicht blaue Finanzlandesräte, die den Kärntner Haushalt über Jahre heruntergewirtschaftet haben und Schuldenberge - und all das ganz ohne jede Krise, sondern in der absoluten Hochkonjunktur - angehäuft haben?", so die stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses im Wiener Gemeinderat, SP-Gemeinderätin Mag.a Nicole Krotsch in Richtung der Verschleierungstruppe Wiener FPÖ.

"Die Lügen der FPÖ gehen munter weiter, wahr ist aber vielmehr:
Erstens, die Fremdmittelaufnahme in Schweizer Franken haben der Stadt in den letzten zehn Jahren zusätzliche Zinsen in Höhe von 220 Mio. Euro erspart. Zweitens, Wien legt beim Gebührenhaushalt der Stadt einen Zuschuss von 600 Mio. Euro drauf, Jahr für Jahr - denn so hoch ist die Unterdeckung bei den Gebühren. Drittens, Wien ist später von der Krise getroffen worden und kommt jetzt am Arbeitsmarkt auch später aus der Krise heraus. Wir sind keine Kleinstadt, sondern eine Metropole, Herr Schock! Wien ist von allen Bundesländern am besten durch die Krise gekommen, das haben der Stadt große volkswirtschaftliche Abteilungen renommierter Institutionen bestätigt. Viertens, Wien investierte 2010 massiv weiter, fast 5 Milliarden Euro an nachfragewirksamen Ausgaben. In Lebensqualität, in die U-Bahn, in neue Projekte wie die Therme Wien, in die Seestadt Aspern, in den Bau neuer Wohnungen und vieles mehr", hielt Krotsch fest. "Die freiheitliche Finanz- und Wirtschaftspolitik ist 2000-2007 auf Bundesebene und in Kärnten in jeder Hinsicht völlig gescheitert. Das ist die bittere Wahrheit - die realen Kosten werden die Menschen noch viele Jahrzehnte zu spüren bekommen", so Krotsch abschließend. (Schluss)

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