VP-Gerstl ad Hora: Zuerst nachdenken bevor man reflexartig nein sagt!

Wien (OTS) - "Über die konstruktiven Vorschläge der ÖVP Wien sollte zuerst nachgedacht werden, bevor man reflexartig nein sagt", so der ÖVP Wien Verkehrssprecher Stadtrat Mag. Wolfgang Gerstl.

Seit nahezu 30 Jahren gibt es nun seitens der Stadt Wien Planungen zu einer Linie U5. Bürgermeister Häupl schließt dies nicht aus und sagte im letzten Jahr, dass er über die "Vision einer U5" nachdenken wolle. Die von der ÖVP Wien vorgeschlagene Streckenführung, mit einem Anschluss an den Hauptbahnhof und an den Südosten Wiens, wäre eine perfekte Nord-West-Süd-Ost Verbindung und könnte alle anderen U-Bahnlinien miteinander verbinden, so Gerstl weiter.

Gerade durch die jetzige Baustelle Hauptbahnhof wäre die Gelegenheit gegeben, mittels einer Leerverohrung als Rettungsröhre zwischen Südtirolerplatz und Gudrunstraße, kostengünstig in offener Bauweise die Vorkehrung für den Ausbau der Linie U5 zu treffen.

Aktuelle Bevölkerungsprognosen für das Wiener Umland belegen, dass bis zum Jahre 2050 Steigerungszahlen von bis zu 50 Prozent erwartet werden und machen eine derartige Verbindung absolut notwendig. Die Prognoseplanung für den Hauptbahnhof aus dem Jahr 2003 ist somit obsolet geworden. Zudem würde eine U5 die Anbindung an die innerstädtischen Gebiete rund um die Bezirke 4,5,6,7,8 und 9 gewährleisten. Die S-Bahnen stellen in dieser Hinsicht keine Alternative dar, da sie am Rande der Stadt vorbei gehen.

"Wir fordern auch, dass der Bau der Linie U5 in das nächste U-Bahnausbaupaket ab 2019 aufgenommen wird. Die Kritik von Kollegen Hora hinsichtlich der Finanzierung ist somit hinfällig", so Gerstl abschließend.

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