Moser zu Spediteuren: Kostenwahrheit für LKW statt Gigaliner-Träume

Riesen-LKW teuer und gefährlich - Bures und Fekter müssen LKW-Lobby einbremsen

Wien (OTS) - "Nicht genug, dass die LKW-Lobby in Brüssel nichts unversucht lässt, um durch die Hintertür die Maß- und Gewichtsbeschränkungen für LKW auszuhebeln und damit den Gigaliner-Riesen-LKWs den Weg frei zu machen: Nun versuchen die Lobby-Platzhirschen auch in Österreich ihr Glück mit Pro-Gigaliner-Salamitaktik. Aber auch diese durchsichtigen Manöver ändern nichts daran, dass Riesen-LKW mit über 25 Meter Länge ein Sicherheitsrisiko sind, den teuren Umbau von Autobahnanschlüssen, Kreuzungen und Kreisverkehren verlangen und die ökologisch vorteilhafte Bahn weiter unter Druck bringen würden. Wenn Verkehrsministerin Bures hier wirklich Flagge zeigen will, wird es mehr als ihr rituelles Nein zum Gigaliner brauchen", stellt Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen, klar.

"Für einen Gütertransport mit Zukunft braucht es nicht nur keine weiteren Extrawürste für den LKW, sondern auch endlich mehr Kostenwahrheit: also ein Ende der Maut- und Steuergeschenke. Dass EU-rechtlich zulässige Mautzuschläge z.B. im Unterinntal nach fünf Jahren noch immer nicht eingehoben werden ist genauso ein Skandal, wie die wiederholte massive Senkung der LKW-Kfz-Steuer. Und anders als die Bahn, die im ganzen Netz Schienenmaut zahlen muss, gibt es für LKW nur auf der Autobahn Mautpflicht. Damit die Lobby nicht glaubt, dass Frechheit immer siegt, muss Verkehrsministerin Bures endlich die Hausaufgaben erledigen, den Inntal-Mautzuschlag durchsetzen und die flächendeckende LKW-Maut wie in der Schweiz angehen", fordert Moser.

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