VP-Gerstl und VP-Hoch: Eine U5 für den Hauptbahnhof

Wien (OTS) - Einen Vorschlag für die Errichtung einer Linie U5 vom Hauptbahnhof ausgehend präsentierten heute der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Wolfgang Gerstl, und der Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten, Landesgeschäftsführer Alfred Hoch, gemeinsam mit dem Architekten Stephan Unger. Konkret sollte die Linie U5 vom Hauptbahnhof ausgehend in nordwestlicher Richtung über die Bezirke 4, 5, 6,7,8,9 bis in den 17. Bezirk geführt werden. Eine weitere Südostverlängerung könnte vom Hauptbahnhof ausgehend über die Bezirke 10 und 11 in Richtung des Leberbergs geführt werden.

"Bis zu 120.000 Reisende werden im Jahr 2025 täglich den neuen Hauptbahnhof frequentieren. 2050 werden 200.000 pro Tag prognostiziert. Die neuesten Bevölkerungsprognosen zeigen für die kommenden Jahrzehnte Steigerungsraten von bis zu 50 Prozent. Dieser Bahnhof wird somit der Verkehrsknotenpunkt von Wien. Diesen Hauptbahnhof nur an eine U-Bahn Linie anzuschließen, stellt einen schweren Fehler dar. Mit unserem Vorschlag für eine Linie U5 wollen wir diesen schweren Fehler korrigieren", erklärt Gerstl dazu.

U5 wichtig für Favoriten und Simmering

In Bezug auf die Südostverlängerung dieser neuen Linie U5 betont Landesgeschäftsführer Alfred Hoch deren Wert für die Entwicklung von bestehenden und im Bau befindlichen Stadtentwicklungsgebieten in Favoriten und Simmering. "Verkehrstechnische Fehler, wie sie am Wienerberg gemacht wurden, müssen vermieden werden. Mit dieser Führung einer Linie U5 haben wir die Chance, dieses bedeutende Wachstumsgebiet und seine Bewohnerinnen und Bewohner an das öffentliche Verkehrsnetz richtig anzubinden. Die Pendlerströme im Süden von Wien könnten sinnvoll gelenkt werden", so Hoch.

Bessere Anbindung des Nordwestens von Wien durch U5

Was den Nordwesten von Wien und dessen Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz betrifft, betont Gerstl die derzeit vorherrschende "Unterversorgung" mit Linien und Verbindungen. "Von Neuwaldegg aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu gelangen, ist ein kleines Abenteuer. Die bestehenden Straßenbahnverbindungen sind überfüllt. Intervallverdichtungen sind nicht mehr möglich. Die U5 wäre der Ausweg, um dieses Gebiet besser als bislang mit der Stadt und dem künftigen Hauptbahnhof zu verbinden", so Gerstl.

U5 - Chance besteht jetzt

Die derzeitigen Arbeiten für den neuen Hauptbahnhof sehen Gerstl und Hoch als große Chance, das Projekt einer Linie U5 zu starten. "Das Gebiet, auf welchem die U5 begonnen werden könnte, ist derzeit nicht verbaut. Mit einem überschaubaren Aufwand könnten die entsprechenden Leerverrohrungen jetzt gelegt werden. Diese Chance sollten sich die verantwortlichen Planer und Politiker der Stadt Wien nicht entgehen lassen", erklären beide unisono.

Mit Blick auf die Gesamtentwicklung der Stadt und ihres Netzes an öffentlichen Verkehrsmitteln ist es Zeit, aus dem "Phantom U5" eine reale Linie zu machen. Selten war die Zeit günstiger! "Bisherigen Planungen für den Hauptbahnhof sind in puncto Frequenz und Verkehrsaufkommen überholt. Deshalb müssen die Planungen jetzt korrigiert und die U5 in Angriff genommen werden. Um dieses Vorhaben anzugehen, haben wir jetzt ein Zeitfenster. Dieses wird sich aber schnell schließen. Die rot-grüne Stadtregierung täte gut daran, einzusehen, dass der Erfolg des neuen Hauptbahnhofes mit dem Anschluss an das U-Bahn Netz steht und fällt. Die bestehende Chance darf daher nicht vertan werden", so Gerstl abschließend.

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