Becker: Frühkindliche Erziehung ist Schlüssel um Schulabbruch zu verhindern

Bildungsausschuss des EU-Parlaments will Schulabbrecherquote senken

Brüssel, 16. Juni 2011 (OTS) "Ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr - wie Staatssekretär Kurz es vorschlägt -unterstreicht die Vorreiterrolle Österreichs bei frühkindlicher Bildung und bei der Bekämpfung des Schulabbruchs", so ÖVP-Bildungssprecher Heinz K. Becker anlässlich der heutigen Aussprache und Präsentation einer Studie zur Bekämpfung des Schulabbruchs im Kultur- und Bildungsausschuss des Europäischen Parlaments. Die EU-Parlamentarier identifizieren frühkindliche Erziehung als einen der wichtigsten Faktoren um Schulabbruch zu verhindern. Je besser Kinder vorbereitet sind, desto unwahrscheinlicher sei der Schulabbruch. ****

"Bildung in frühem Alter ist nicht nur für Integration und Sprachkenntnisse bedeutend, sondern wird für österreichische Kinder auch langfristig ein entscheidender Vorteil in der EU sein", so Becker. Der Ausschuss fordert einen europäischen Rahmen für frühkindliche Förderungs- und Betreuungseinrichtungen zu entwickeln. "Dass Österreich eine der niedrigsten Schulabbrecherraten hat, liegt auch am verpflichtenden Kindergarten, den es in anderen Ländern noch nicht gibt. Österreich kann hier ein Best-Practice-Beispiel sein", so Becker. Der Ausschuss fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulen, örtlichen Behörden und Gesundheits- und Sozialdiensten, um die Hindernisse auf dem Weg zur Erlangung eines Bildungsabschlusses und zur Aufnahme einer Beschäftigung zu überwinden.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz K. Becker MEP, Tel.: +32-2-284-5288
(heinzk.becker@europarl.europa.eu)
Daniel Köster M.A., EVP Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
(daniel.koster@europarl.europa.eu)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0004