Freiwilliges soziale Jahr: BZÖ-Haubner: Regierung muss Taten setzen

BZÖ-Modell einer Bürgerhilfe

Wien (OTS) - "Das freiwillige soziale Jahr ist ein Beleg für den Stillstand und der Mutlosigkeit dieser Regierung. Bis heute ist seitens von SPÖ und ÖVP außer Absichtserklärungen in dieser Frage nichts geschehen. In diesem Bereich brauchen wir endlich einmal gesetzliche Regelungen, gesetzliche Anerkennungen. Das Bekenntnis alleine ist einfach zu wenig, es müssen Taten folgen", meinte BZÖ-Sozialsprecherin Abg. Ursula Haubner in ihrem Debattenbeitrag.

"Wir müssen auch den Blick in die Zukunft setzen und uns überlegen, wie man das gute Betreuungs- und Pflegesystem mit qualifizierten Kräften auch aufrecht erhalten können. Dabei werden wir ohne einer Ergänzung durch freiwillige soziale Arbeit in Zukunft nicht auskommen", meinte Haubner.

In weiteren Verlauf ihres Debattenbeitrages sprach Haubner die Weiterentwicklung des freiwilligen Dienstes in Form einer Bürgerhilfe an. "Das BZÖ hat sich ein Modell überlegt, das auf zwei Säulen fußt:
Einerseits der freiwillige Sozialdienst - ein Dienst an der Gesellschaft, für Männer und Frauen mit bestimmten Anreizen, also auch mit einer entsprechenden Bezahlung. Man muss den Menschen für diese Arbeit motivieren", erklärte Haubner. Zur zweiten Säule meinte Haubner: "Man sollte überlegen, warum nicht auch Menschen, die lange arbeitslos sind, verpflichtend eingesetzt werden können. Vorausgesetzt natürlich, dass diese geeignet für verschiedene soziale Dienste sind", stellte Haubner fest.

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