Arbeitsmarktöffnung - Rudas: FPÖ-Panik-Propaganda wieder einmal widerlegt

Wien (OTS/SK) - Das Sozialministerium hat heute die neuesten
Zahlen zum Zuzug von Arbeitskräften nach der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai vorgelegt. Demnach haben seitdem rund 8.700 Arbeitskräfte aus Osteuropa eine Beschäftigung in Österreich aufgenommen - das macht zwei Promille aller unselbständig Beschäftigten in Österreich. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas widerlegen diese Zahlen einmal mehr "die FPÖ-Panik-Propaganda", wonach eine Flut billiger Arbeitskräfte nach Österreich kommen werde. "Der FPÖ geht es nie um die Sache, sondern immer um Panikmache und billige Polit-Polemik", so Rudas am Donnerstag. "Jedes Horoskop in einer Tageszeitung ist verlässlicher als Straches Prognosen." ****

Rudas erinnert daran, wie die FPÖ im Vorfeld der Arbeitsmarktöffnung eine "Flut" billiger Arbeitskräfte aus dem Osten vorausgesagt hat, die den Österreichern die Arbeitsplätze wegnehmen würden. "Realität ist: Der Ansturm blieb aus." Im Vergleich zum 1. Mai habe Österreich heute sogar um 30.000 Arbeitslose weniger zu verzeichnen. Die rund 8.000 neuen Arbeitskräfte - zum Großteil Saisonniers, die mit österreichischen ArbeitnehmerInnen ohnehin nicht in Wettbewerb stehen - können am Arbeitsmarkt leicht unterkommen. Gleichzeitig habe die SPÖ-geführte Regierung durch Anti-Sozialdumping-Gesetze auch dafür gesorgt, dass Österreichs hohe Sozial- und Lohnstandards nicht unterlaufen werden, so Rudas. (Schluss) ah

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