Balkanreise der Wiener SPÖ Bildung als Beitrag zum Zusammenwachsen Europas

LAbg. Baxant: "Serbiens wahres Gesicht ist humanistisch und demokratisch und es blickt in die europäische Zukunft!"

Wien (OTS/SPW) - Von 9. bis 14. Juni 2011 besuchte eine 40-köpfige Delegation der SPÖ Wiener Bildung die Länder des Balkans. Ziel war unter anderem der Ausbau und die Vertiefung der Beziehungen zu den sozialdemokratischen Schwesterparteien. Mit dabei waren neben dem Delegationsleiter Marcus Schober, Bildungssekretär der Wiener SPÖ, u. a. auch LAbg. Peko Baxant, der Boxweltmeister Gogi Knezevic, sowie Stjepan Stasic, Profi-Basketballer und Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft. Schober unterstrich die Ziele der Reise am Donnerstag: "Wir wollen mit dieser Balkan-Reise einen weiteren Beitrag zum Zusammenwachsen Europas leisten. Denn die alternativlose Perspektive für die Länder des Balkan ist die Heimkehr zurück in die europäische Familie."****

Nach der Ankunft in Belgrad stand eine Stadtbesichtigung sowie der Besuch des Rathauses und des Serbischen Parlaments samt Treffen mit dem Vorsitzenden des Belgrader Stadtparlaments, Aleksandar Antic (SPS), und der Parlamentspräsidentin Slavica Djukic-Dejanovis (SPS) auf dem Programm. Beim Abendessen traf die Delegation mit Bozidar Djelic (DS), Stv. Regierungschef und zuständig für Europafragen und europäische Integration, zusammen. "Das Gespräch mit dem serbischen Vizepremierminister Bozidar Djelic war ein Highlight der Reise. Wir bekamen einen neuen und aufschlussreichen Blick auf den jungen Staat Serbien. Serbien macht große Anstrengungen, um in die europäische Familie zurück zu kehren. Serbiens wahres Gesicht ist humanistisch, demokratisch und es blickt in die europäische Zukunft! Schmutzige Allianzen zwischen serbischen Radikalen und österreichischen xenophoben Rechtsextremen dürfen das Image nicht trüben, das werden wir Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht zulassen. Somit war dieser Besuch auch ein Beitrag zum Zusammenwachsen unserer beiden Länder auf der Grundlage eines ehrlichen und wahrhaftigen Dialogs", betonte Baxant.

Der Samstag stand im Zeichen der Bildungsarbeit, die TeilnehmerInnen besuchten das beeindruckende "Museum der Geschichte Jugoslawiens" sowie die Festung "Petrovaradin" in Novi Sad. Weiter ging es nach Sarajevo, wo sich die Delegation nach einem Zusammentreffen mit Dr. Ullrike Hartmann, der Vertreterin der Europäischen Union in Sarajevo, einen Bummel durch den schön renovierten Basar nicht nehmen ließ. Geschichtsträchtig wurde es an jener Straßenecke, an der 1914 das tödliche Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand stattfand - der Ausgangspunkt des Ersten Weltkrieges, der Europa in die Katastrophe stürzte.

Unweit von Sarajevo liegt der Militärstützpunkt der österreichischen EUFOR Truppen. Die Delegation der Wiener Bildung stattete den Soldaten des österreichischen Bundesheeres einen Besuch ab und erhielt eine Führung durch den Stützpunkt sowie eine Präsentation, die die Geschehnisse während des Jugoslawien-Krieges anschaulich verdeutlichte. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Militärkantine konnten sich die TeilnehmerInnen bei einem persönlichen Gespräch mit den Soldaten von der Wichtigkeit dieses Einsatzes überzeugen.

Nach einer Stadtbesichtigung in Zagreb und einem Zusammentreffen mit Karolina Laeckovic, Internationale Sekretärin der kroatischen Sozialdemokratie, ging es schlussendlich zurück nach Wien. "Die Länder des Balkans sind am Weg zu einem Beitritt in die Europäische Union. Dies beweist nicht zuletzt die jüngst erfolgte Auslieferung von Ratko Mladic an das UN-Tribunal. Damit kann endgültig ein Schlussstrich unter dieses düstere Kapitel gezogen werden.", resümierte Schober die Reise. (Schluss)

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