Vermisste Kinder: BZÖ-Grosz: Regierung zahlt für Hotline nicht

Gerald Grosz ging mit gutem Beispiel voran und spendete 100 Euro für Freischaltung der Vermissten-Hotline

Wien (OTS) - Mit einer europaweit einheitlichen und gebührenfreien Telefonhotline will die EU eine erste Anlaufstelle und rasche Hilfe für Eltern schaffen, wenn ein Kind vermisst wird. Doch die Rufnummer 116 000 ist bisher erst in der Hälfte der EU-Staaten einsatzbereit. Auch Österreich leistet dieser Vorgabe der Europäischen Kommission nicht Folge. "Bis heute weigert sich die rot-schwarze Regierung, diese 12.250 Euro für die Hotline-Einrichtungsgebühr "wegen budgetärer Engpässe" zu bezahlen. Österreich gibt 1,2 Mrd. Euro für Griechenland aus - Geld, das wir nie mehr sehen. Das ist eigentlich schon unglaublich, wenn man bedenkt, dass Österreich seit einem Jahr alle fünf Minuten 12.250 Euro nach Griechenland überweist", sagte heute BZÖ-Menschenrechtssprecher Abg. Gerald Grosz im Zuge der Fragestunde an Außenminister Spindelegger.

Daher ging Gerald Grosz mit gutem Beispiel voran, spendete 100 Euro und stellte eine Spendenbox auf seinem Platz im Plenum auf, damit diese 12.250 Euro für diese gute und sinnvolle Sache zusammenkommen. Grosz hoffte dennoch, dass Außenminister Spindelegger innerhalb der Regierung einen Beschluss herbeiführen könnte, damit diese Vorgabe der Europäischen Kommission für diese Hotline endlich umgesetzt werden kann.

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