Kadenbach: Phosphate in Waschmitteln werden reduziert - Wichtige Maßnahme für Gewässerschutz

Europaweite Vereinheitlichung bringt Kostenreduktion für Unternehmen

Wien (OTS/SK) - Heute, Mittwoch, wurde im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über die Reduktion von Phosphormengen in Haushaltswaschmitteln abgestimmt. "Es ist zu begrüßen, dass die Kommission in dieser Frage aktiv geworden ist und einen Verordnungsvorschlag gemacht hat. Phosphate, die in Gewässer gelangen, tragen dazu bei, dass sich Algen rasch vermehren. Das ökologische Gleichgewicht in Seen, Flüssen und Meeren wird dadurch nachhaltig gestört", betont die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Parlament hat sich heute dafür ausgesprochen, dass zukünftig nicht mehr als 0,5 Gramm Phosphate pro Waschmitteldosis enthalten sein sollen. Der gleiche Wert soll für Maschinengeschirrspülmittel gelten, eine Forderung, die auf Betreiben der Sozialdemokraten durchgesetzt werden konnte. ****

Bereits jetzt gebe es in einigen Mitgliedstaaten Regelungen bezüglich Phosphaten in Detergenzien (all jene Mittel, die zu Reinigungs- und Waschprozessen für Haushalts- oder Industriezwecke verwendet werden), diese seien jedoch sehr unterschiedlich ausgestaltet. "Dass nun eine Verordnung den Phosphateinsatz europaweit vereinheitlichen soll, ist für die Produzenten in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr von Vorteil. Die verschiedenen Regelungen in den Nationalstaaten haben zu einer Zersplitterung des Binnenmarktes geführt und hohe Kosten verursacht", erläutert Kadenbach, die darauf verweist, dass die Verordnung für Waschmittel am 1. Jänner 2013 und für Maschinengeschirrspülmittel am 1. Jänner 2015 in Kraft treten soll. (Schluss) bj/mp

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