FP-Gudenus,Nepp: Kindesmisshandlung - SPÖ und Grüne haben versagt

Regierung schützt Täter statt Kinder, "Gewalt-Transparenzdatenbank" gefordert

Wien (OTS) - Dar tragische Fall des schwer misshandelten dreijährigen Mädchens weckt erneut massive Zweifel am derzeitigen System des Kinder- und Jugendschutzes. Das Wiener Jugendamt war über die Probleme in der Familie informiert, hat jedoch bei der Lösung völlig versagt und seine Aufgaben zum Schutz des Kindes offenkundig nicht wahrgenommen. Um solche Gewalttaten an Kindern künftig weitgehend verhindern zu können, ist eine weit intensivere Zusammenarbeit zwischen Polizei und Fürsorge als bisher notwendig, betonen FPÖ-Klubobmann Mag. Johann Gudenus Gudenus und Jugendsprecher LAbg. Dominik Nepp.

Es bedarf daher der Einrichtung einer "Gewalt-Transparenzdatenbank" durch die Polizei, auf die das Jugendamt und die betroffenen Stellen der Jugendwohlfahrt uneingeschränkt Zugriff haben. In Zukunft sollen die zuständigen Stellen so Informationen über jene Personen erhalten, die etwa bereits auf Grund von Gewalttaten jedweder Art straffällig wurden, eine Haftstrafe verbüßt haben und in einem Haushalt mit Kindern leben, so Gudenus.

Leider wurde ein dringlicher Antrag der FPÖ-Wien zu diesem Problemfeld und für die lange überfällige Reform des Wiener Jugendwohlfahrtgesetzes 1990 im März 2011 von SPÖ und Grünen abgeschmettert. Der Schutz von Kindesmisshandlern dürfte bei Rot und Grün also weiter einen höheren Stellenwert einnehmen als der Schutz wehrloser Kinder, meinen Gudenus und Nepp. (Schluss)otni

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