FPK-Warmuth: Kärntnerinnen sollen bei gynäkologischer Untersuchung das Recht auf Frauenärztin haben

Initiativantrag im Gesundheits- und Frauenausschuss des Landtages einstimmig beschlossen!

Klagenfurt (OTS) - "Wir wollen gewährleisten, dass sich jede Kärntnerin auf Wunsch auch von einer Frauenärztin ohne Kassenvertrag gynäkologisch untersuchen lassen kann. Denn es ist leider noch immer eine Tatsache, dass Kärnten bis dato das einzige Bundesland in ganz Österreich ist, in dem es noch immer keine Frauenärztin - mit Ausnahme in der GKK-Ambulanz Klagenfurt - mit Kassenvertrag gibt", teilt heute FPK-Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth mit. Ein entsprechender Initiativantrag wurde heute von allen drei Parteien eingebracht und im zuständigen Ausschuss einstimmig beschlossen.

Konkret sollen bis zu einer ausreichenden Versorgung mit Frauenärztinnen mit Kassenabrechnung in den einzelnen Kärntner Bezirken folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
1. Verhandeln von Sonderverträgen mit Wahlärztinnen, um sozialschwachen Frauen im jeweiligen Bezirk leistbare Untersuchungen anbieten zu können

2. Beschleunigung und Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Gruppenpraxen

3. Schaffung eines Anreizsystems für Wahlärztinnen, in bestehenden Kassenarzt-Praxen an bestimmten Tagen Ordinationen durchzuführen ("Frauentage") bzw. freiwerdende Planstellen auch anzunehmen

"Die Untersuchung, die Beratung und die Betreuung von Frau zu Frau wird von vielen Patientinnen gewünscht und wir kämpfen bereits über ein Jahr dafür", so Warmuth. "Wir werden aber auch nicht locker lassen, bis wir unser Ziel, eine Gynäkologin mit Kassenvertrag in jedem Bezirk, erreicht haben", schließt die FPK-Frauensprecherin.

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