RfW Tirol: Landesobmann Vescoli fordert Mineralölsteuer aus LKW-Betankungen in Tirol für den Bau des Brennerbasistunnels

Vescoli spricht sich zudem klar gegen eine Mauterhöhung im Tiroler Unterinntal aus. Dadurch würde die Tiroler Wirtschaft belastet, die den Großteil der Kosten tragen müsste.

Wien (OTS) - "LKW, die in Tirol betankt werden, leisten einen Beitrag zur Mineralölsteuer, der zweckgebunden für den Bau des Brennerbasistunnels (BBT) zu verwenden ist!", fordert der Tiroler RfW-Landesobmann Winfried Vescoli eine gerechte Verteilung der Steuereinnahmen für das transitgeplagte Bundesland Tirol. "Landeshauptmann Plattner soll unverzüglich Gespräche darüber mit den zuständigen Ministerien aufzunehmen", so Vescoli. Auf jeder Tankrechnung werde die Steuer ausgewiesen, damit sei die automatisch nachvollziehbar, wie hoch der Anteil von LKW-Betankungen sei.

Der freiheitliche Fraktionschef spricht sich zudem klar gegen den Bures-Vorschlag einer Mauterhöhung im Tiroler Unterinntal aus. Letztendlich würde durch eine derartige Maßnahme wieder die Tiroler Wirtschaft belastet, die den Großteil der Kosten berappen müsste. "Eine reine Geldbeschaffungsaktion" so Vescoli, "die gewiss kein Lenkungsinstrument zur Verkehrseindämmung sein kann".

"Damit würden nicht nur die Händler, auch Transportunternehmen und die heimischen Frächter belastet. Eine Mauterhöhung träfe diese und ihre Arbeitnehmer, wobei die Weitergabe der Kosten an den Konsumenten wahrscheinlich ist!", kritisiert Vescoli die Ideenlosigkeit von Landes- und Bundesregierung. Der RfW hat bereits einen diesbezüglichen Antrag an das Wirtschaftsparlament der Tiroler Wirtschaftskammer eingebracht.

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