BZÖ-Petzner: Der ORF darf nicht Ungarn werden!

Zwischen über 80 und über 90 Prozent Redezeit der Regierungsparteien in TV-Nachrichten

Wien (OTS) - Die jüngsten Ergebnisse der Mediawatch-Analyse,
die im Bereich der ORF-TV-Nachrichten Redezeit-Anteile von weit über achtzig und neunzig Prozent für die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP aufweisen, alarmieren das BZÖ: "Der ORF darf nicht Ungarn werden, wo versucht wurde, durch ein neues Mediengesetz die Opposition im staatlichen Fernsehen de facto auszuschalten. In Österreich droht das nämlich auch ohne Gesetz zu funktionieren", warnt BZÖ-Mediensprecher NRAbg. Stefan Petzner.

Anteile von 84 Prozent in der ZIB 1 für SPÖ und ÖVP sowie Anteile für die Regierungsparteien in der ZIB 2 von überhaupt 92,5 Prozent hätten mit ausgewogener Berichterstattung nichts mehr zu tun und würden dem öffentlich-rechtlichen Auftrag fundamental widersprechen, so Petzner, der zum Vergleich die Redezeiten des BZÖ in den TV-Nachrichten auflistet: ZIB 1: 3,4 Prozent, ZIB 2: 1,2 Prozent, ZIB 24: 0 (!) Prozent. Bei den anderen Oppositionsparteien sehe es auch nicht besser aus, ergänzt Petzner.

"Eine neue ORF-Führung ist massiv gefordert, für mehr Ausgewogenheit in der Nachrichtenberichterstattung zu sorgen und ungarische Zustände zu verhindern. Ansonsten können wir gleich Viktor Orban zum neuen Generaldirektor wählen", sagt der BZÖ-Mediensprecher und fordert "Taten für ein rot-weiß-rotes Programm und gegen einen Regierungsfunk."

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