AIT - 1.100 MitarbeiterInnen als Motor für Innovationen

Positives EGT, volle Auftragsbücher, Internationalisierung

Wien (OTS) - Morgen werden es genau zwei Jahre, dass das AIT mit neuem Namen, neuem Eigentümer, neuer Struktur und neuer Strategie auftritt. Nach einem Jahr der Neuausrichtung der Organisation als AIT Austrian Institute of Technology und der Positionierung der fünf Departments, durch die der Fokus des Unternehmens auf zentrale Infrastrukturthemen der Zukunft gelegt wurde, konnte 2010 die Strategie richtig greifen.

Das AIT erforscht und entwickelt neue Technologien, Methoden und Simulationen in den Themenfeldern Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development. Das Ziel des AIT ist es die Basisinnovationen infrastrukturbezogener Technologien für die nächste Generation zu schaffen - und das gelingt vor allem durch eine aktive Vernetzung mit den Besten der Welt.

Dr. Hannes Androsch, Aufsichtratspräsident des AIT: "AIT ist bestrebt weltweit anerkannte Experten zu gewinnen und kooperiert in vielen Bereichen mit den Besten der Welt. Nur wer die Nummer Eins oder Zwei ist, hat die Chance zur globalen Exzellenz. Daher zeigt die Strategie, auf klare Forschungsschwerpunkte zu setzen, Wirkung. Gleichzeitig hat es das AIT als Unternehmen geschafft auf einer soliden Basis zu stehen. AIT ist keine AG, bei der sich jemand Dividenden von sechs, sieben oder mehr Prozent erwartet, sondern investiert seine Gewinne wieder in die Forschung - um seinen Kunden weitere Vorteile am Markt zu verschaffen. AIT ist auch ein wichtiges Instrument, um den heimischen Wirtschaftsstandort zu stärken!"

Strategie greift - Anstieg bei den großen, strategischen Projekten

Trotz massiver Umstrukturierungen ist es gelungen das dritte Jahr in Folge ein positives EGT zu erwirtschaften. DI Anton Plimon, Managing Director des AIT: "Unsere Strategie greift - vor allem bei den großen strategischen Projekten zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Mit einem positiven EGT von über 3,5 Mio. EUR hat das Unternehmen eine stabile und zufriedenstellende Betriebsleistung erbracht. Im laufenden Jahr 2011 werden wir rd. 1,5 Mio. EUR in strategische Forschungsvorhaben re-investieren. Wir erwarten dennoch ein positives EGT von 2 bis 2,5 Mio. EUR. Das Vertrauen der Kunden aus Industrie und der öffentlichen Hand in das AIT wächst ständig weiter, was sich am All-Time-High beim Arbeitsvorrat und Auftragsstand widerspiegelt!"

Das Systemverständnis ist ein großes Asset für die Zukunft des AIT, denn damit werden die Innovationen bei den Kunden erst möglich. Das AIT ist Andockstelle für z.B. jene, die Komponenten entwickeln und dort ein Motor für Innovationen. Plimon weiters: "Mit der Fokussierung auf 11 Forschungsschwerpunkte in 5 Departments erzielen wir die notwendige kritische Masse, die für optimale Ergebnisse erforderlich ist!"

AIT auch 2010 mit schwarzen Zahlen, All-Time-High in den Auftragsbüchern

Im vergangenen Jahr 2010 konnte zum dritten Mal in Folge ein positives EGT von 3,5 Mio. EUR erzielt werden. DI Anton Plimon: "Seit 2007 wurden die zentralen Verwaltungskosten um 16% bzw. 1,8 Mio. EUR gesenkt. Der Auftragsstand 2010 liegt mit 121,8 Mio. EUR im Vergleich zu 107,2 Mio. EUR deutlich höher als 2009. Mit 60,5 Mio. EUR stieg auch der Auftragseingang um rd. 10% (2009: 54,6 Mio. EUR)."

Kein Weg führt mehr am AIT vorbei

Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Managing Director des AIT: "Vor allem die Vernetzung mit internationalen Forschungseinrichtungen, Vereinigungen von Technologieentwicklern sowie Universitäten aus vielen Ländern dieser Welt bewirkt, dass in den ausgewählten Forschungsfeldern kein Weg mehr am AIT vorbeiführt."
So ist das AIT Mitglied der European Energy Research Alliance (EERA), eines von 14 führenden Instituten, die sich gemeinsam die Entwicklung neuer Energietechnologien zur Aufgabe gemacht haben. Damit soll der Klimawandel erfolgreich bekämpft und die Energieversorgung Europas auch in Zukunft sichergestellt werden.

Mit dem Sim Tech Labor - das intelligente Netze simuliert - ist das AIT vorne dabei, wenn es um die Einbindung dezentraler erneuerbarer Energieträger und verteilter Energiespeichersystemen in aktive Verteilnetze geht.

Als Follow-Up zur Expo in Shanghai 2010 arbeiten wir nun mit Nanchang - einer 5 Mio. Einwohner-Metropole in China - an der Entwicklung einer Low Carbon City. AIT ist dabei auch Door-Opener für österreichische Firmen aus dem Planungs- und Beratungsmarkt.

Prof. Dr. Wolfgang Knoll: "Mit einem speziellen Karrieremodell, das internationalen RTO Standards entspricht, führt das AIT im wissenschaftlichen Bereich den Principal Scientist ein. Dadurch wollen wir die besten MitarbeiterInnen weltweit nach Österreich holen!"

Ein wichtiges Thema, mit dem sich das AIT sehr intensiv beschäftigt, ist die ständig weiter alternde Gesellschaft und ihre Auswirkungen. Mittels eHealth-Anwendungen wird z.B. der Kostensenkungsaspekt im Gesundheitssystem bearbeitet. Dabei wird u.a. auch die Kluft zwischen Patient, Arzt und Pflegepersonal verringert.

Auch in der E-Mobilität arbeitet das AIT zur rascheren Markteinführung an neuen Methoden. Beispielsweise werden im Bereich "Emerging Technologies" Simulationen durchgeführt, die eine raschere Entwicklung von Prototypen erlauben. So ist es möglich Prototypen mittels spezieller Tests, bei denen Messdaten und Simulationen verknüpft werden, weiter zu optimieren.

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