SP-Peschek: Ja zur Fan-Kultur, Nein zur Gewalt!

Mehr Sachlichkeit in Debatte und konstruktive Lösungen sind gefordert

Wien (OTS/SPW) - Für mehr Sachlichkeit in der Debatte, die durch die Ausschreitungen beim Rapid-Match ausgelöst wurde, plädierte am Samstag der Wiener SPÖ-Jugendsprecher, LAbg. Christoph Peschek: "Jede Form von Gewalt ist abzulehnen und das gerade am Fußballplatz! Gleichzeitig ist es wichtig, Fans nicht einfach pauschal unter Generalverdacht zu stellen. Auch sollte dieser traurige Anlass nicht dazu missbraucht werden, um politisches Kapital daraus zu schlagen!" Es sei allgemein bekannt, dass SportlerInnen durch das Anfeuern und die Begeisterung ihrer Fans zu Höchstleistungen motiviert werden. "Diese positive Fankultur muss unterstützt werden", so Peschek, der die Einbeziehung der Fangruppen und internationaler ExpertInnen forderte, um so konstruktive Lösungsansätze herauszuarbeiten.****

"Der flächendeckende Einsatz von SozialarbeiterInnen in den Stadien wäre ein erster vernünftiger Schritt. Einfach nur nach Stadionverboten und höheren Strafen zu rufen, löst die Probleme dagegen nicht, sondern verlagert sie nur an andere Orte", stellte Peschek klar. Die sozialen Ursachen der Gewalt wiederum müssten umfassend angegangen werden: "Die Menschen brauchen Perspektiven -durch bestmögliche Bildung für alle, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und ein aktives Auftreten für ein friedliches Miteinander."

Abschließend hielt Peschek fest: "Tausende Menschen investieren viel Geld und Zeit in ihre Lieblingsteams. Sie freuen sich über die Erfolge und leiden bei Niederlagen mit. Unzufriedenheit und Kritik dürfen aber keinesfalls in gewaltsamen Protest oder blinden Hass gegen andere Mannschaften ausarten. Schließlich ist Fußball ein Spiel, bei dem Spaß und Freude im Vordergrund stehen sollten. In diesem Sinne appelliere ich, Emotionen hinten an zu stellen, gemeinsam an vernünftigen Lösungen zu arbeiten und friedlich-fröhliche Fußballfeste zu feiern!" (Schluss) tr

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