Cortolezis-Schlager: Neuer Hochschulzugang erster Schritt zu mehr Planbarkeit und Qualität - weitere Verbesserungen dringend notwendig

Spezialdebatte "Studienwahl und Hochschulzugang" heute im Unterausschuss Wissenschaft

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Neuregelung des Hochschulzugangs zu Beginn des Jahres war ein wichtiger erster Schritt für mehr Planbarkeit und vor allem auch mehr Qualität für die Studierenden und die Universitäten. Studierende haben rasche Klarheit und auch Universitäten können besser planen. Entscheidend ist, dass wir den Universitäten mit dieser Regelung ein Werkzeug in die Hand gegeben haben, mit dem sie sich vorerst helfen können. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich des heutigen Unterausschusses des Wissenschaftsausschusses. Dabei findet eine Spezialdebatte zum Thema "Studienwahl und Hochschulzugang" statt. Cortolezis-Schlager begrüßte dabei besonders, dass auch Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle erstmals dem Unterausschuss beiwohnte.

Die neue Studieneingangsphase ermöglicht den Studierenden einen raschen Überblick zu bekommen, was im jeweiligen Studium verlangt werden wird. "Die Eckpunkte der Neuregelung umfassen darüber hinaus die Weiterentwicklung und Straffung der Eingangsphase durch eine verpflichtende Voranmeldung zum Studium noch vor der Inskription, was mehr Planbarkeit für die Universitäten bedeutet, sowie eine verpflichtende Studienberatung, die wiederum eine bewusstere Studienentscheidung bringen soll." Die ÖVP-Abgeordnete wies in diesem Zusammenhang auf die heutigen Aussagen der heute im Unterausschuss anwesenden Experten, Rektor Univ.-Prof. Dipl-Ing. Dr. Hans Sünkel von der TU Graz sowie Univ.-Prof. Dr. Dr. Christiane Spiel von der Universität Wien, hin. Beide hatten in ihren Statements das Problem der Massenfächer angesprochen, bei denen es keine adäquate Betreuungssituation gebe. "Derzeit belegen 60 Prozent der Studienanfänger nur zehn Prozent der Fächer. Eine verpflichtende Beratung ist daher ein wichtiger Schritt, die Studierendenströme besser zu steuern", so Cortolezis-Schlager.

Universitäten brauchen Kapazitätsplanung und studienplatzbezogene Finanzierung

"Im Zuge der Studienplatzfinanzierung, deren Einführung wir mit dem Koalitionspartner ab 2013 vereinbart haben, müssen und werden wir aber zu einer echten Kapazitätsfestlegung kommen müssen", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin und weiter: "Bis zum Herbst sollte das Modell der Studienplatzfinanzierung stehen, damit die im Herbst anstehenden neuen Leistungsvereinbarungen darauf aufbauen können. Darum muss es rasch gemeinsame Vereinbarungen mit dem Koalitionspartner über die Neugestaltung der Leistungsvereinbarungen, den Budgetbedarf und die Kapazitätsplanung geben."

Die Hochschulentwicklung in Österreich kann nur ein Ziel haben: einen modernen wettbewerbsfähigen österreichischen Hochschulraum, der europäischen Standards entspricht. "Eine zentrale Voraussetzung dafür ist, Klarheit beim Hochschulzugang und eine Kapazitätsplanung, um dadurch eine sichere Qualität in Lehre und Ausbildung zu garantieren, auf die man sich im In- und Ausland verlassen kann", schloss die ÖVP-Abgeordnete.
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