Bures zu EU-Innovationsbericht: Mit F&E-Offensive aus der Krise in neue Wachstumsphase

Wien (OTS/BMVIT) - Österreich ist eines von wenigen Ländern in der EU mit steigender Forschungsquote. "Während in den meisten anderen Staaten die Krise auf die Forschung und Technologie durchgeschlagen hat, haben wir offensiv und erfolgreich gegengesteuert", sagt Infrastrukturministerin Doris Bures zum heutigen Innovationsbericht der EU-Kommission, der Österreichs Innovationssystem "auf dem Weg zur Weltspitze" sieht. ****

"Schon zu Jahresbeginn 2009 haben wir gemeinsam ein F&E-Offensivpaket für die damals krisengeschüttelte Automobilindustrie geschnürt - nach dem Grundsatz, dass Innovation der Schlüssel ist, um die Krise zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen", erläutert Bures. Nach dem gleichen Grundsatz wurde die Forschungsförderung für KMUs ausgeweitet. Diese starke, antizyklische Investition in die Forschungsförderung wird im Bericht der Kommission ausdrücklich gewürdigt.

Der Innovationsbericht der Kommission, der alle zwei Jahre erscheint, weist ausdrücklich auf das starke Wachstum von F&E in der Automotive hin. Das starke Wachstum im Produktionswert der heimischen Autozulieferindustrie (plus 44 % bei der Herstellung von Kraftwagen-und Kraftwagenteilen im Jahresabstand, laut Statistik Austria) unterstreicht das.

"Der Innovationsbericht ist in vielen Bereichen wirklich eine Bestätigung für unsere FTI-Strategie", so Bures mit dem Hinweis darauf, dass Österreich bei den internationalen Patentanmeldungen gemessen am BIP in der absoluten Spitzengruppe ist, deutlich über dem EU-Schnitt und auch vor den USA. Vor allem dank der hohen öffentlichen Mittel für F&E ist Österreich bei der Forschungsquote unter den besten in Europa und erstmals vor den USA.

Bures: "Wir stellen um von Krisenbewältigung auf Wachstum. In der Krise ist es uns gelungen, die negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung zu dämpfen, auch im Innovationsbereich haben wir durch zusätzliche Investitionen einen Einbruch verhindern können. Ich glaube, die Voraussetzungen sind gut, um jetzt mit Schwung das neue Wachstum zu fördern. Dazu wird auch ein stärkeres Engagement der Unternehmen notwendig sein."

In dem Zusammenhang weist die Ministerin auf den neuen Schwerpunkt ihres Ressorts auf die "Intelligente Produktion" hin, heuer stellt das BMVIT 50 Mio. Euro für die Entwicklung und Optimierung von Produktionstechnologien zur Verfügung, um 50 Prozent mehr als in den Vorjahren. Dieser Schwerpunkt trifft sich mit den Empfehlungen des EU-Innovationsberichts, die Technologieintensität in der Sachgüterproduktion zu erhöhen. Bures: "Genau das tun wir, weil das sichert Wettbewerbsfähigkeit und, was am wichtigsten ist, Beschäftigung in Österreich."

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