FPÖ: Strache: Besuch im EU-Parlament hat Bande zu erfolgreichen patriotischen Bewegungen aus ganz Europa gestärkt

Straches Vorschlag für gemeinsames europaweites Asyl-Volksbegehren von allen begrüßt

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache war gestern vom Delegationsleiter der freiheitlichen EU-Mandatare Andreas Mölzer zur Juni-Plenarwoche ins EU-Parlament nach Straßburg eingeladen worden. Das Hauptaugenmerk seines Besuches galt der Vertiefung der freundschaftlichen und teilweise schon über mehrere Jahre bestehenden Beziehungen der FPÖ zu erfolgreichen patriotischen Bewegungen aus ganz Europa. Die FPÖ-Vertreter trafen unter anderem mit Spitzenpolitikern der Lega Nord, des Vlaams Belang (VB) und des Front National (FN) zusammen.

Der Ko-Vorsitzende der Fraktion "Europa der Freiheit und Demokratie EFD" und Delegationsleiter der Lega Nord im EU-Parlament, Enrico Franceso Speroni brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, wonach eine erfolgreiche Zusammenarbeit auch außerhalb von Fraktionen möglich ist. Dies zeigen auch zahlreichen Anträge, Initiativen und Erklärungen über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg.

In seiner Replik wies Strache auf die aktuelle Asylproblematik durch den ungeregelten Zustrom von Wirtschaftsmigranten aus Nordafrika hin, von dem ja insbesondere Italien stark betroffen sei, und ein gemeinsames europaweites Asyl-Volksbegehren vorgeschlagen.

Die beiden unabhängigen Abgeordneten des Vlaams Belang Philip Claeys und Frank Vanhecke, begrüßten die Initiative von Strache zum gemeinsamen Kampf gegen Asylmissbrauch. Im Hinblick auf die Euro-Krise machte Strache einmal mehr deutlich, dass die Geldgeschenke an Banken und Spekulanten ein Ende haben müssen und regte die Schaffung eines kerneuropäischen Hartwährungsverbundes mit einem dann hoffentlich unabhängigen Flandern an.

Das Gespräch und die anschließende Pressekonferenz mit der FN-Chefin Marine Le Pen machten deutlich, dass ihre Übernahme des Parteivorsitzes neue Dynamik in die Partei gebracht hat. In der EU sieht sie, wie Strache, einen zentralistischen Moloch, der sich immer mehr von den Interessen der Bürger und Mitgliedsstaaten entfernt. Sie sei nicht nur unfähig die Globalisierung abzumildern, sie würde sie auch noch beschleunigen, so Le Pen. Einig waren sich daher Le Pen und Strache, dass es zu keiner Erhöhung des EU-Budgets, wie vom Establishment jüngst vorgeschlagen, kommen dürfe, sondern zu einer Renationalisierung von Kompetenzen, die auf nationalstaatlicher Ebene viel besser administriert werden könnten.

Das große Interesse der internationalen Medien am Besuch Straches zeigt einmal mehr, dass der FPÖ für die zukünftige politische Entwicklung in Österreich große Bedeutung beigemessen wird.

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