Strache: Bevölkerung wird im Zuge der Griechenland-Krise permanent hinters Licht geführt

Deutsche Banken haben griechische Schrottanleihen natürlich unter den Augen der Bundesregierung an die EZB abgestoßen - Menschen wird ein unglaubliches Theater vorgespielt

Wien (OTS) - Das Verschaukeln der Bevölkerung im Zuge der durch Griechenland ausgelösten Euro-Krise finde in immer neuen Kapiteln ihre Fortsetzung, so FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Diesmal, und da müsse im Speziellen auch OeNB-Gouverneur Nowotny genannt werden, heuchle man den Menschen vor, nichts von den mittlerweile auf Ramschstatus gesunkenen abgestoßenen Staatsanleihen der deutschen Banken gewusst zu haben. Diese, als größte Gläubiger Griechenlands hätten in den letzten Monaten "klammheimlich" einen beträchtlichen Teil dieser genannten Investments abgestoßen und an die EZB gegeben.

"Dass ich nicht lache", kommentiert Strache die nunmehrigen Reaktionen jener, die davon nichts mitbekommen hätten. "Die Abstoßung der griechischen Staatsanleihen geschah logischerweise unter den Augen der Notenbanker. Und das österreichische Finanzministerium hat natürlich auch mitbekommen, was die Notenbank macht", so Strache, der klar verurteilt, dass jetzt alles als "klammheimlich" dargestellt werde. Es habe den Segen der Notenbank und des Finanzministers gegeben. Die EZB sei nichts anderes als eine Bad Bank, wo jetzt die Steuerzahler zum Handkuss kämen, weil sie die völlig unsoziale Rechnung begleichen müssten, die folgendermaßen aussehe: "Wenn also Gläubiger "auf keinen Fall", beispielsweise durch Umschuldung, Austritt oder Ausschluss, zur Kasse gebeten werden, wird zwangsläufig der Steuerzahler durch konkrete Enteignung diesem Schritt Rechnung tragen müssen, denn der Effekt werden weniger Sozialleistungen, höhere Steuern und eine Inflation sein!"

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