Friedrich Stickler als Präsident der Europäischen Lotterien wiedergewählt

Helsinki-Resolution und Sportaccord-Memorandum zur Wahrung der Integrität des Sports

Wien (OTS) - Großer Erfolg und große Auszeichnung für Lotterien-Vorstandsmitglied DI Friedrich Stickler und damit auch für die Österreichischen Lotterien: Stickler wurde am 8. Juni 2011 in Helsinki einstimmig als Präsident der Europäischen Lotterien (EL) für zwei weitere Jahre wiedergewählt und bleibt damit bis 2013 an der Spitze dieser internationalen Dachorganisation.

"Es ist eine große Auszeichnung für mich", war Sticklers erste Reaktion, "und auch eine Anerkennung der Arbeit der Österreichischen Lotterien. Ich freue mich sehr, meine Arbeit mit und für die Europäischen Lotterien nach diesem tollen Votum mit voller Kraft fortsetzen zu dürfen."

Die Europäischen Lotterien sind mit derzeit 78 Mitgliedern aus mehr als 40 europäischen Ländern - darunter alle 27 EU-Mitgliedsstaaten -so stark wie noch nie und aus dem internationalen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Sie erwirtschaften einen kumulierten Jahresumsatz von mehr als 73 Milliarden Euro.

Die Mitglieder der Europäischen Lotterien tragen mit jährlich 23 Milliarden Euro zu den Staatsbudgets bei und damit zur Unterstützung von Projekten im allgemeinen Interesse. Sie ermöglichen die Verwirklichung zahlreicher sozialer, kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Vorhaben.

"Damit unterscheiden wir uns grundlegend von jenen Glücksspielanbietern, welche rein kommerzielle Interessen über die Interessen von Staat und Gesellschaft stellen. Die so genannten Offshore-Anbieter tragen gerade einmal mit 0,1 Milliarden Euro zur Umsetzung gemeinnütziger Zwecke bei", beschreibt Präsident Stickler die Wichtigkeit der EL.

Die Mitglieder der Europäischen Lotterien mit Sitz in Lausanne (Schweiz) verpflichten sich selbst zu einer nachhaltigen Glücksspielpolitik, basierend auf den Grundsätzen von Subsidiarität, Integrität, Solidarität und Prävention. Vor diesem Hintergrund wurde die Helsinki-Resolution "Zur öffentlichen Ordnung und zur Integrität des Sports" verabschiedet. Darin setzen sie sich mit Nachdruck dafür ein, aktiv gegen Geldwäsche, Spielmanipulation und Korruption im Sport vorzugehen, denn die Integrität des Sports muss auch in Zukunft gewahrt werden. Um mögliche Risiken im Bereich Sportwetten zu bekämpfen, wurde der bestehende Code of Conduct angepasst. Er umfasst nun eine enge Zusammenarbeit zwischen den Europäischen Lotterien und ihren Mitgliedern, den staatlichen und europäischen Kontrollorganen sowie internationalen Sportverbänden.

Darüber hinaus ist es den Europäischen Lotterien unter der Federführung von Friedrich Stickler gelungen, mit der weltweiten Sportdachorganisation Sportaccord ein Memorandum zum Thema Integrität des Sports zu beschließen. Funktionäre, Sportler und Verbände werden demzufolge über Gefahren und Konsequenzen von Wettbetrug informiert.

"Die Helsinki-Resolution und das Memorandum of Understanding zwischen den Europäischen Lotterien und Sportaccord sind für uns zwei wesentliche Meilensteine im Kampf gegen Manipulation und Wettbetrug", resümierte Stickler.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Europäischen Lotterien unter www.european-lotteries.org.

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Österreichische Lotterien
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