Vilimsky zu Mikl-Leitner: Auch Kriminalitätsanstieg und Asylbetrug sollen anlassbezogene Gründe für Hochziehen der Grenzen sein!

Wenn Schengen weiterhin massive Nachteile und Kriminaltourismus für Österreich bringt, wäre auch eine Volksabstimmung überlegenswert

Wien (OTS) - Nicht nur der Schutz hochrangiger Polit-Gäste und internationaler Veranstaltungen in Österreich sei ein Grund für das temporäre Hochziehen von Grenzen, sondern vor allem auch ein sprunghafter Anstieg von Kriminalität oder drohende Ströme von Wirtschaftflüchtlingen sollten Anlässe für dieses temporäre Hochziehen von Grenzen sein, so heute der FPÖ-Sprecher für Innere Angelegenheiten, Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Es sei ja richtig, internationale Staatsgäste wie jetzt beim WEF in Österreich zu schützen. Eine nicht minder wichtige Verpflichtung habe die österreichische Bundesregierung jedoch auch, wenn es darum gehe, die eigenen Landsleute vor unzähligen Kriminaltouristen und Strömen von Wirtschaftsflüchtlingen zu schützen. Ein nicht-angekündigtes Hochziehen der österreichischen Grenzen für kurze Zeit würde sicher Kriminelle abhalten, nach Österreich auf Diebstour zu gehen, zumal sie dann auch nicht mehr sicher gehen können, unbehelligt mit dem Diebsgut außer Landes zu kommen, so wie es jetzt bei permanent offenen Grenzen der Fall sei, so Vilimsky.

Sollte sich die Schengen-Vereinbarung weiterhin massiv zulasten Österreichs auswirken, so Vilimsky vor dem Hintergrund des gestern in Straßburg beschlossenen Schengen-Beitrittes von Rumänien und Bulgarien, so könne sich er, Vilimsky, vorstellen, künftig eine Volksabstimmung in Österreich über die Weiterführung dieses Vertrages durchzuführen. Im konkreten sollen dann die Österreicher abstimmen, ob ihnen offene Grenzen mit massiven Sicherheitseinbußen im Land lieber sind oder Grenzkontrollen und dafür wieder ein Mehr an Sicherheit in Österreich. Die Europäische Union und ihre Erfüllungsregierung in Österreich wären überhaupt besser beraten, derart wichtige Maßnahmen nicht ohne direktdemokratische Mitbestimmung zu implementieren, so der FPÖ-Generalsekretär.

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