Brunner zu Nabucco-Pipeline: Faymann möchte Gas-Abhängigkeit einzementieren

Grüne: Regierung hat die Energiewende nicht verstanden

Wien (OTS) - In seiner gestrigen Rede vor dem Weltwirtschaftsforum warb der Bundeskanzler für die Nabucco-Pipeline. "Damit zementiert Faymann die Energie-Abhängigkeit Österreichs ein. Diese Monster-Pipeline muss zwischen 20 und 30 Jahren in Betrieb sein, bis sich die Milliarden-Kosten rechnen", kritisiert Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen.
Noch am 25. April hatte der Bundeskanzler angekündigt, durch gesteigerte Energieeffizienz und Ausbau von erneuerbaren Energiequellen Umwelt-Vorreiter in Europa werden zu wollen.
"Jetzt fällt er wieder zurück in die Steinzeit der Energiepolitik," kritisiert Brunner.

"Energie-Unabhängigkeit können wir in Österreich nur erreichen, wenn wir auf erneuerbare Energie setzen. Wir haben davon so viel wie kaum ein anderes Land weltweit. Trotzdem ignoriert Faymann dieses Riesen-Potenzial", kritisiert Brunner und hält fest: "Er ignoriert damit auch den Willen der ÖsterreicherInnen. Schon 90 Prozent aller BürgerInnen möchten auf erneuerbare Energien umsteigen und zeigen damit mehr Vernunft als der Kanzler."

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004