SP-Deutsch: "Heimatpartei" FPÖ wird zur Partei der Heimatschädiger!

Strache, Vilimsky und Kickl versuchen kritische Berichterstattung mundtot zu machen

Wien (OTS/SPW) - "Rechte Hetzer einhellig unter sich, das ist der Eindruck, der sich aufdrängt", kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Donnerstag die gemeinsame Presskonferenz von Strache mit Marie Le Pen, der Galionsfigur der Front Nationale. "Der demonstrative Schulterschluss, den Strache mit einer der wichtigsten Exponenten der europäischen Rechten vollzieht, widerlegt alle Behauptungen, wonach sich die FPÖ 'normalisiert' habe. Nein, diese Partei stellt sich heute genauso dar, wie sie schon immer war: Rechtsaußen, hetzerisch und voller Ressentiments", kritisierte der Landesparteisekretär.****

Im Rahmen der Pressekonferenz mit Le Pen habe sich erneut gezeigt, dass Strache ein grundsätzliches Problem damit hat, eine klare Haltung zur NS-Vergangenheit einzunehmen, wie es unter Demokraten eigentlich selbstverständlich sein sollte: "Als seine Amstettner Parteifreunde gegen die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler stimmten, hat Strache zu diesem skandalösen Vorgang beredet geschwiegen. Nun stellte ihn ein ORF-Journalist zur Rede und bekam dafür den Vorwurf der 'Nestbeschmutzung' an den Kopf geworfen. Hierzu gilt es ganz klar festzuhalten: Wenn dann ist Strache der Nestbeschmutzer, denn die Geisteshaltung, die er zur Schau stellt, schadet dem Ansehen Österreichs in der Welt!", so Deutsch. In Richtung der FPÖ-Generalsekretäre Kickl und Vilimsky, die ebenfalls mit verbalen Entgleisungen gegen den Redakteur aufgefallen waren, hielt der Landesparteisekretär fest: "In ungeheuerlicher Weise versucht man einen renommierten Journalisten mundtot zu machen und den ORF mit Schmutzkübeln zu bewerfen. Abgesehen davon ist die Argumentation Kickls einfach abstrus. Man kann sich dabei nur an Kopf greifen! Und Vilimsky hat sich wieder einmal als Hetzer der übelsten Sorte erwiesen."

Die Menschen hätten keinerlei Verständnis für den höchst ambivalenten Umgang der FPÖ mit der NS-Vergangenheit: "Manchmal fragt man sich, in welcher Zeit Strache und Konsorten eigentlich leben. Offensichtlich ist der FPÖ-Obmann diese Linie dem mächtigen nationalen Flügel in seiner Partei schuldig. Die überwiegende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher will mit einer solchen Geisteshaltung aber nichts zu tun haben! Mittlerweile distanzieren sich selbst innerhalb der FPÖ Mitglieder und Funktionäre vom Strache-Kickl-Vilimsky-Kurs. Die angebliche 'Heimatpartei' ist längst zur Partei der Heimatschädiger verkommen!", betonte Deutsch abschließend. (Schluss) tr

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