Brosz: Unerträglicher Angriff Straches auf unabhängige Berichterstattung

FPÖ-Chef betreibt wieder einmal Opfer-Täter-Umkehr

Wien (OTS) - "Zum wiederholten Male versucht FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache massiven Druck auf JournalistInnen auszuüben. Wenn sich der FPÖ-Chef mit Marine Le Pen auf eine Pressekonferenz setzt, wird er sich Fragen zum Rechtsextremismus in der FPÖ gefallen lassen müssen. Die Fragestellung des ORF-Journalisten war mehr als berechtigt", betont Dieter Brosz, Mediensprecher der Grünen.

Strache betreibt die altbekannte freiheitliche Opfer-Täter-Umkehr. Er findet nichts dabei, dass seine freiheitlichen Gemeinderäte gegen die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Hitlers stimmen, greift aber JournalistInnen an, die sich mit den unfassbaren Vorgängen in der FPÖ auseinandersetzen.

In einer aufgeklärten Demokratie wie Österreich gelten die Medien neben Exekutive, Legislative und Judikative als die vierte Kraft im Land. "Wenn Strache kritische Fragen von Journalisten oder Journalistinnen mit Nestbeschmutzer-Tiraden beantwortet, zeigt er, was für ein Demokratie- und Medienverständnis er hat", stellt Brosz fest.

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