FP-Gudenus: Couragierte Polizisten gehören gefördert, nicht kriminalisiert!

Sicherheitspartei FPÖ dankt dem Beamten, der in seiner Freizeit einen Einbrecher fasste

Wien (OTS/fpd) - Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus spricht jenem Wiener Polizisten, der in seiner Freizeit einen Einbrecher fasste, seinen höchsten Respekt aus. Zugleich kritisiert er die "Rüge", die der Beamte für sein beherztes Eingreifen erhielt, da der Wert der Beute nicht bei mindestens 36.337 Euro lag. "Es ist ein Skandal, dass Polizisten, wenn sie zufällig in ihrer Freizeit Zeuge einer Tat werden, erst den Taschenrechner zur Hand nehmen müssen, um eingreifen zu dürfen", kritisiert er. Diese Regelung ist geradezu ein Aufruf, wegzuschauen. Wäre der Polizist nicht eingeschritten und hätte auf seine Kollegen gewartet, wäre der Verbrecher längst über alle Berge gewesen.

Der FP-Klubchef ortet eine völlig falsche Werthaltung: "Während die Rechte der Kriminellen permanent gestärkt und die Gefängnisse immer luxuriöser gestaltet werden, wirft man den Polizisten, die für Sicherheit sorgen sollen, Prügel zwischen die Beine."

Gudenus fordert ein Ende dieser Dienstanweisung. "Angesichts der Polizei-Not in Wien ist es für Beamte eine zusätzliche Schikane, wenn sie sich für eine couragierte Tat auch noch den Vorwurf des Amtsmissbrauchs gefallen lassen müssen. Die Innenministerin ist gefordert, das umgehend abzustellen", so der Klubchef. (Schluss)

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