Wien ist vorbildlich in Sachen Opferschutz in Krankenhäusern

Wien (OTS) - Erst kürzlich hat die Novelle zum Krankenanstalten-und Kuranstaltengesetz (KAKuG) den Ministerrat passiert. Ein wesentlicher Aspekt: Um den Opfern häuslicher Gewalt neben der Versorgung körperlicher Verletzungen auch weitergehende Hilfe anbieten zu können, sollen in Krankenanstalten Opferschutzgruppen für volljährige Betroffene häuslicher Gewalt eingerichtet werden (analog zu den bereits bestehenden Kinderschutzgruppen). In Wien gibt es solche Einrichtungen bereits an einigen Standorten: In der Rudolfstiftung, dem Wilhelminenspital und dem Donauspital gibt es Opferschutzgruppen für Frauen und Kinder. Darüber hinaus bestehen Kinderschutzgruppen im Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital, im AKH Wien, im Donauspital und im Wilhelminenspital. Diese Opferschutzgruppen sind sowohl für PatientInnen als auch für MitarbeiterInnen unterstützend tätig. Es werden laufend Fortbildungen veranstaltet und es gibt einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Wiener Krankenanstaltenverbund, Polizei und dem Frauennotruf Wien.

Gesundheitsminister Alois Stöger: "Mir war es ein besonderes Anliegen, Opferschutzgruppen in Krankenhäusern gesetzlich zu verankern. Alle öffentlichen Institutionen müssen gezielten Opferschutz betreiben, gerade in Krankenhäusern ist das besonders wichtig."

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek: "Vor dem Hintergrund des erst vor Kurzem unterzeichneten Europaratsübereinkommen zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen ist die Einrichtung von Opferschutzgruppen in Spitälern eine weitere wichtige Maßnahme beim Ausbau des Opferschutzes und beweist wieder einmal die konsequent fortgeführte Vorreiterrolle Österreichs in diesem Bereich."

"Es freut mich, dass Wien hier Vorbild für andere ist. Frauenschutz, Kinderschutz und Opferschutz stehen bei uns an erster Stelle. Hier gibt es kein Pardon", so Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely.

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