"Wirtschaftsweisen" sollen Kanzler und Vizekanzler beraten

Regierungsspitze gründet "Wirtschaftsrat", holt sich Tipps von Top-Managern

Wien (OTS) - Vizekanzler Michael Spindelegger (VP) nimmt die erfolgreichsten Manager Österreichs in die Pflicht. Noch im Juni will er einen "Wirtschaftsrat" gründen. Das Gremium soll aus zehn bis 15 Vorständen namhafter Unternehmen bestehen, die die Regierungsspitze beraten. "Die Planungen sind abgeschlossen, derzeit reden wir mit unseren Wunschkandidaten", bestätigt Spindelegger gegenüber "Heute".

Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze

"Das derzeitige Wirtschaftswachstum stimmt uns zwar optimistisch, man darf sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen", begründet Spindelegger die Initiative.

Konkret: Die Manager sollen darlegen, wie neue Jobs geschaffen werden können und welche Rahmenbedingungen sie sich dafür wünschen. Im Gegenzug werden die Politiker wohl soziale Verantwortung einfordern (hohe Beschäftigungsquoten und Produktionsstätten in Österreich halten).

Mehrmals im Jahr wollen Kanzler und Vizekanzler Top-Manager wie Hannes Ametsreiter von der Telekom Austria (A1) und Gerhard Roiss (OMV) einladen. Auch Banker wie RZB-General Walter Rothensteiner sollen an Bord geholt werden.

Morgen, am 9. Juni 2011, in der Tageszeitung "Heute": Kurzporträts der ersten sieben Wirtschaftsweisen Österreichs.

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