FPÖ-Mölzer: Künstliche Erregung um Strache-Besuch im EU-Parlament

Kommt Österreich-Vernaderung wieder über das Ausland? - ORF-Korrespondent unterstellt, FPÖ sei für Hitler-Ehrenbürgerschaft

Wien (OTS) - Die Erregung der anderen österreichischen EU-Delegationen über das Treffen von FPÖ-Chef HC Strache mit anderen europäischen, rechtsdemokratischen Spitzenpolitikern bezeichnete der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament Andreas Mölzer als unglaubwürdig und skurril.

Sozialistische Leichtgewichte, christlich-konservative Industrielobbyisten und ultralinke Möchtegern-EU-Diplomaten ereifern sich da über das legitime Recht des Oppositionsführers eines EU-Mitgliedslandes, auch im EU-Parlament Kontakte zu knüpfen, wohlwissend, dass die österreichischen Freiheitlichen in ihrer Kritik an der Entwicklung der EU zunehmend bestätigt werden. Das politische Establishment von Schwarz über Rot bis Grün habe keineswegs ein Monopol auf die Stätten des europäischen Parlamentarismus, meinte Mölzer gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst. Im Übrigen seien die Gespräche mit führenden Vertretern der Lega-Nord, des Vlaams Belang und des Front National überaus fruchtbar verlaufen und würden zweifellos zu einer Stärkung der "patriotischen Internationale" in Europa führen.

Den Eklat bei der gemeinsamen Pressekonferenz von FPÖ-Chef Strache und Front National-Chefin Marine Le Pen, den der EU-Korrespondent des ORF durch seine Fragestellung auslöste, in der er unterstellte, die FPÖ sei für die Beibehaltung von Hitlers-Ehrenbürgerschaft in österreichischen Städten, erinnert Mölzer an den Beginn der Waldheim-Affäre bzw. an die Auslösung der Österreich-Sanktionen der EU-14 im Jahre 2000. Auch damals hätten österreichische Kreise über das Ausland versucht, die Republik zu vernadern.

Den spontanen Protest der mit Strache mitgereisten österreichischen Nationalratsabgeordneten bei der gegenständlichen Pressekonferenz bezeichnete Mölzer abschließend als nur zu verständlich.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0010