Oberhauser zu FP-Hofer: Mehrere Lösungen zu Urlaubsrechtsreform möglich

FPÖ will ausbeuterische Opt-Out-Regel

Wien (OTS/SK) - Entschieden zurückgewiesen werden von SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die unqualifizierten Äußerungen von FPÖ-Abgeordneten Norbert Hofer bezüglich der Diskussion für mehr Urlaub. "Wir haben den FPÖ-Antrag vertagt, weil die SPÖ für eine Reform des Urlaubsrechts eintritt, es aber mehrere Lösungen gibt. Grundsätzlich sind wir für eine Entkoppelung des Urlaubsanspruches von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, weil eine 25-jährige Beschäftigung in einem einzigen Betrieb nicht mehr den Lebens- und Arbeitsrealitäten entspricht. Wir werden hier einen vernünftigen Weg finden, der für die Beschäftigten auch nachvollziehbar sein wird", sagte Oberhauser am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Hofer sollte besser auf seinen Kollegen Karlsböck aufpassen, der allen Ernstes bei der Diskussion zur EU-Arbeitszeitrichtlinie im Sozialausschuss heute die Einführung des 'Opt-Out' (überlange Arbeits- und Bereitschaftszeiten von ArbeitnehmerInnen) forderte." Das bedeutet, dass man mit Einzelverträgen aus gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen aussteigt und Arbeitehmerinnen und Arbeitnehmer willkürliche Arbeitszeiten akzeptieren müssen.

Vor kurzem forderte Karlsböck zudem noch die volle Besteuerung der Abfertigung von Arbeitnehmern. "Die selbst ernannte Partei 'des kleinen Mannes' fordert in der politischen Realität immer Maßnahmen, die die arbeitende Bevölkerung mit voller Härte treffen würden. Das ist sehr entlarvend", so Oberhauser. (Schluss) sa/sl/mp

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