Spindelegger: "Zentralasien zählt zu den ökonomischen Hoffnungsmärkten"

Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger bei der Eröffnung des World Economic Forum in Wien

Wien (OTS) - "Zentralasien zählt zu den ökonomischen Hoffnungsmärkten. Dort eröffnen sich große Chancen für Österreich und die gesamte Europäische Union", so Außenminister Michael Spindelegger heute im Rahmen der Eröffnung des World Economic Forums in Wien. "Es gilt über den Tellerrand zu blicken. Die gemeinsame EU-Zentralasienstrategie ist ein wichtiger Schritt, doch viele weitere Initiativen sind gefragt. Mit dem Fokus auf die Schwarzmeerregion, den Südkaukasus und Zentralasien soll das Wiener Regionalforum des World Economic Forum konkrete Anknüpfungspunkte zwischen Europa und diesen Regionen schaffen und Österreich verstärkt als internationale Drehscheibe positionieren", so Spindelegger weiter.

"Österreich als kleine, offene Marktwirtschaft ist stark vom Export abhängig. Die Schwarzmeerregion ist bereits nach Deutschland und Italien der drittgrößte Exportraum für österreichische Produkte. Im letzten Jahr exportierten wir Güter im Wert von 7 Mrd. Euro in diese Region", ergänzte der Außenminister.

Spindelegger: "Das WEF bietet uns die Möglichkeit, Österreichs Know-How für eine spannende Region zu erweitern, Kontakte zu knüpfen und auch Wien als Drehscheibe darzustellen". Dieses Treffen sei ein Ideenspender, ein großer Think Tank, der Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft miteinander vernetzt.

"Investitionen in Know-how und Bildung werden eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Region spielen. Dazu müssen wir heute die jungen Menschen an Bord holen, denn sie werden die Zukunft der Region gestalten", unterstrich der Außenminister im Rahmen der Eröffnungssession "Expanding the Frontiers of Innovation". Insbesondere für die sogenannte "Green Economy" gilt es ein verstärktes Bewusstsein zu schaffen: "Wachstum alleine reicht nicht. Die Green Economy befindet sich auf der Überholspur. Österreich kann in diesem Bereich großes Know-how vorweisen, welches auch im eurasischen Raum gefragt ist". Gerade auch bei den erneuerbaren Energien hat sich Österreich sehr viel Wissen angeeignet, Betriebe dieser Branche zählen zur Weltspitze, wir gelten hier als Vorbild", so der Außenminister weiter.

"Selbstverständlich wollen wir unsere vermehrten politischen und wirtschaftlichen Kontakte in die Region auch dazu nützen, wichtige Fragen betreffend die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen zu thematisieren", so Spindelegger abschließend.

Noch bis Donnerstag tagt das World Economic Forum in der Wiener Hofburg. 13 Staats- und Regierungschefs sowie rund 500 Wirtschaftstreibende aus Europa und Asien nehmen daran teil.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
abti3@bmeia.gv.at
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0003