Schittenhelm: Seligsprechung von Hildegard Burjan würdigt Verdienste im Kampf gegen Not und Armut

Erste christlichsoziale Abgeordnete in der Ersten Republik setzte sich zeitlebens für Gleichberechtigung ein

Wien, 08. Juni 2011 (ÖVP-PK) Als "Würdigung der großen Verdienste einer Frau, die sich stets mit all ihrer Kraft für den Kampf gegen Not und Armut eingesetzt hat", bezeichnet die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm die Seligsprechung der Caritas-Socialis-Gründerin Hildegard Burjan. Bis heute setzt diese katholische Schwesterngemeinschaft ihr Lebenswerk im karitativen Bereich fort und betreibt Pflegeheime, Kindergärten, Horte und bietet Hauskrankenpflege, Heimhilfe sowie
Beratungsdienste an. "Auch politisch kommt Hildegard Burjan eine besondere Bedeutung zu. Als erste weibliche Abgeordnete der christlichsozialen Partei in der Ersten Republik brach sie in die bis dahin männliche Domäne der Politik ein", hält Schittenhelm fest, und betont: "Damit hat sie nicht nur für die Gleichberechtigung von Frauen, für die sie sich zeitlebens eingesetzt hat, ein Zeichen gesetzt. Dank ihres unerschütterlichen Engagements im karitativen Bereich ist Hildegard Burjan schon
damals zum 'Gewissen des Parlaments' geworden." ****

Burjan hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau des österreichischen Sozialstaates. Zahlreiche Initiativen, wie etwa der Ausbau des Mutter- und Säuglingsschutzes, gehen auf sie zurück. "Ihr Einsatz, ihr Engagement und ihr Wirken haben ihr bereits zu Lebzeiten die Bewunderung und Anerkennung ihrer Zeitgenossen eingebracht. Der einstimmige Beschluss zur Seligsprechung durch das Kardinalskollegium in Rom verleiht dieser Anerkennung erneut Ausdruck und würdigt damit die Verdienste dieser großen Frau", schließt Schittenhelm.

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