Leichtfried: Strache gefährdet Österreichs Exporte und damit Arbeitsplätze

SPÖ-EU-Delegationsleiter: "FPÖ-Chef ist isoliert und trifft sich nur mehr mit Außenseitern"

Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten im Europäischen Parlament, macht anlässlich des heutigen Auftritts von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Straßburg darauf aufmerksam, dass sich dieser längst ins Abseits gestellt hat. "Er präsentiert mit Marine Le Pen Ideen von Europa. Das beweist einmal mehr, dass sich Strache nur mehr mit den Außenseitern Europas und dem ganz rechten Rand treffen kann. Während Österreich im Herzen Europas liegt, steht Strache isoliert und verlassen am Rand", so Leichtfried am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Eine Wiedereinführung von Schengengrenzen würde die heimischen Exportbetriebe mit einer enormen bürokratischen Mehrbelastung konfrontieren. "Hunderttausende gut bezahlte und hochqualifizierte Arbeitsplätze hängen in Österreich vom Export ab", unterstreicht Leichtfried. Eine Abkehr vom Euro wiederum würde den Vorteil der niedrigen Lohnstückkosten im gesamten Euroraum zunichte machen. Leichtfried: "Österreich hat seit dem Beitritt zur Eurozone unglaubliche Erfolge erzielt. Unser Land hat durch die Mitgliedschaft in der Währungsunion in den letzten zehn Jahren 0,9 Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum erlebt und im Durchschnitt 20.000 Arbeitsplätze gewonnen - und zwar jedes Jahr!"

Leichtfried, Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel im Europäischen Parlament, appelliert an Strache: "Denken Sie bitte auch an Österreich und die Arbeitsplätze. Unser Land hat derzeit mit 4,2 Prozent die geringste Arbeitslosenquote in ganz Europa. Würde der Populismus eines Strache in die Realität umgesetzt werden, hieße das eine ernste Gefahr für Österreichs Wirtschaft und Arbeitsplätze." Der SPÖ-Europaabgeordnete will Österreich weiter als Nummer eins erhalten und warnt den FPÖ-Chef, das Land auf dem Rücken der Menschen in Österreich ins Abseits zu führen. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
markus.wolschlager@europarl.europa.eu

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0013