AUF/FEG: Mikl Leitner und Heinisch Hosek sollen Polizeischüler besser bezahlen, anstatt die Mindesterfordernisse zu senken.

Exekutivdienstgesetz dringend erforderlich

Wien (OTS/fpd) - Nicht über die Abschaffung von Mindesterfordernissen sondern mit einer anständigen Bezahlung sollten junge Leute dazu bewegt werden, in den Polizeidienst einzutreten, stellt Dietmar Hebenstreit, Vorsitzender Stv. der "Freien Exekutivgewerkschaft" fest und ergänzt, dass Polizeischüler derzeit einen Hungerlohn von 800.- netto während der zweijährigen Ausbildung erhalten, obwohl sie bereits zum Außendienst herangezogen werden. In Vorarlberg könnten 25 Aufnahmen erfolgen, aber nur 21 neue Kollegen werden aufgenommen, weil das Interesse an einer zweijährigen Ausbildung bei dieser Bezahlung für Familienväter nicht mehr denkbar ist, so Hebenstreit.

Es gibt wichtigere Probleme innerhalb der Polizei zu lösen, als die Abschaffung der Mindestgrößen, ergänzt Albert Schmiedt, Bundessektionsvorsitzender der AUF Polizei. Die Regierungen versprechen der Exekutive seit Jahren ein eigenes Exekutivdienstrecht. Wenn heute ein Polizist länger erkrankt, verliert er mehr als ein Drittel seines Gehaltes. Zudem ist uns die Regierung nach einem Versprechen von Fekter noch immer eine Zulage für die Ballungsräume schuldig. Auch die Pensionsregelung ist für Polizisten des Schicht- und Wechseldienstes und des Streifendienstes noch immer wie für Ministeriumsbeamte.

Die rot/schwarze Regierung hat außer Einsparungen noch nichts für die Exekutive geleistet. Schlagwörter alleine lösen keine Probleme und das Stillschweigen der GÖD zur Lage der Polizei ist unerträglich, so Hebenstreit und Schmiedt abschließend. (Schluss)paw

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