JW-Roth: "Pensionssystem in dieser Form nicht länger finanzierbar!"

"Rhetorische Beruhigungspillen helfen der jungen Generation gar nicht - Handeln ist angesagt!"

Wien (OTS/PWK417) - "Rhetorische Beruhigungspillen helfen der
jungen Generation nicht. Um auch ihnen eine Pension zu garantieren, ist Handeln angesagt und nicht Warten", meint Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, in Richtung von Sozialminister Rudolf Hundstorfer. "Es lässt sich leicht beruhigen, wenn die eigene Pension gesichert ist. Trotzdem sollte der Sozialminister nicht auf die kommenden Generationen vergessen und Weitblick beweisen, auch wenn man sich damit bei der Kernwählerschaft nicht beliebt macht", betont Roth.

Immer häufiger bestätigen Experten und Zahlen, worauf die Junge Wirtschaft seit langem hinweist: "Das Pensionssystem ist in seiner momentanen Form nicht länger finanzierbar! Ohne eine tiefgreifende Pensionsreform werden wir von einer Kostenlawine überrollt und am Ende des Tages sind es die Jungen, die durch die Finger schauen", warnt Roth und gibt auch gleich die ersten Schritte vor: Die Abschaffung der Hacklerregelung vor 2013 und die Anpassung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter. Daran führe kein Weg vorbei. Es müsse endlich gelingen, ältere Arbeitnehmer länger im Arbeitsprozess zu halten. "Wir befinden uns im Moment in der Situation, dass zu viele Menschen zu früh in Pension gehen. Dadurch wird die bereits angespannte Lage im Pensionssystem noch weiter verschlimmert", so Roth. Die Zeit für eine Reform sei überreif. (ES)

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