Der Österreichische Integrationspreis 2011 (1)

Vier beispielgebende Projekte werden ausgezeichnet

Wien (OTS) - Im Wiener Rathaus wird heute, Mittwoch, dem 8. Juni, im Rahmen einer feierlichen Galaveranstaltung ab 20 Uhr der Österreichische Integrationspreis 2011 vergeben. In vier Kategorien waren aus insgesamt 261 Einreichungen 16 Projekte als besonders herausragend nominiert und im ORF-Servicemagazin "Konkret" (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden. Jetzt werden die besten vier Projekte von ORF, Verein "Wirtschaft für Integration" und der heimischen Wirtschaft mit dem Österreichischen Integrationspreis 2011 ausgezeichnet. Der ORF präsentiert die Höhepunkte der Preisverleihung im Rahmen einer "Konkret"-Spezialsendung morgen, Donnerstag, dem 9. Juni, um 22.50 Uhr in ORF 2.

Hochrangige Vertreter der Initiatoren unterstreichen bei dieser Verleihung den hohen Stellenwert der gemeinsamen Initiative für interkulturelles Zusammenleben: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, die Schirmherren des Vereins "Wirtschaft für Integration", Bürgermeister Michael Häupl und Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank, der Präsident der Industriellenvereinigung Wien, Georg Kapsch, die Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien, Bettina Glatz-Kremsner, der Generaldirektor der Novomatic, Franz Wohlfahrt, Peter Eichler, Vorstandsdirektor der UNIQA Personenversicherung AG, Johannes Schuster, Vorstandsdirektor der RZB und Obmann-Stellvertreter des Vereins "Wirtschaft für Integration", Gabriele Payr, Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke, Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding, Karl-Heinz Strauss, Vorstandsvorsitzender von PORR, sowie die Obleute des Vereins "Wirtschaft für Integration", Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi.

261 Bewerbungen zum Österreichischen Integrationspreis 2011

261 Bewerbungen waren in der knapp einmonatigen Einreichungsphase vom 2. März bis 1. April abgegeben worden. Ein überwältigendes Echo auf die Einladung, die über den ORF und sowie die Netzwerke und Medien der Partnerunternehmen kommuniziert worden ist.

In der Kategorie "anpacken & initiativ sein" wurden 64 Bewerbungen eingereicht, für "unternehmen & arbeiten" sind es 30, in der Gruppe "fördern & unterstützen" langten 71 Bewerbungen ein, "bilden & befähigen" erzielte mit 96 die meisten Einreichungen.

Die größte Anzahl der Einreichungen kam mit 117 aus Wien, 29 gab es aus Niederösterreich, 27 aus Vorarlberg, 24 aus Oberösterreich, 64 aus allen anderen Bundesländern. Eine Fachjury nominierte aus jeder Kategorie vier Projekte, die im Rahmen des ORF-Servicemagazins "Konkret" zwischen 9. Mai und 1. Juni einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Die Partner des Österreichischen Integrationspreises

Gemeinsam mit dem ORF und dem Verein "Wirtschaft für Integration" unterstützen auch 2011 Interessenvertretungen und namhafte Unternehmen den Österreichischen Integrationspreis -Hauptkooperationspartner sind die Industriellenvereinigung (IV), Novomatic, die Österreichische Lotterien, UNIQA, die Raiffeisen Zentralbank, die Wiener Stadtwerke, die Wien Holding, die Wirtschaftskammer Wien und die PORR AG. Sie alle möchten damit positive Beiträge zur Integrationsdebatte leisten und das große Potenzial der Zuwanderung sichtbar machen.

Der Jury des Österreichischen Integrationspreises gehören an: Eva Grabherr, Historikerin, Judaistin und Integrationsexpertin; Kenan Güngör, Experte für Integrations- & Diversitätsfragen; Aleksandra Izdebska, Geschäftsführerin und Personalleitung DiTech; Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien; Franz Küberl, Präsident der Caritas Österreich; Silvana Meixner, Leiterin ORF-Minderheitenredaktion; Ali Rahimi, stv. Obmann "Wirtschaft für Integration"; Christoph Ronge, Wiener Stadtwerke, Public Affairs; Dwora Stein, Vizepräsidentin der AK Wien und Geschäftsführerin der GPA djp; sowie Erika Tiefenbacher, Direktorin der Kooperativen Mittelschule Wien-Schopenhauerstraße - als Gewinnerin Österreichischer Integrationspreis 2010 in der Kategorie "bilden & befähigen" erstmals in der Jury.

Integration braucht Information

"Die große Beteiligung und vor allem die Qualität der eingereichten Projekte sind beeindruckend", freut sich ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Sie zeigen eine Fülle von positiven Zugängen zu einem gesellschaftspolitischen Thema auf, das sonst vielfach kontrovers diskutiert wird. Ich gratuliere allen, die mitgemacht haben, ganz besonders natürlich den Nominierten sowie den Gewinnerinnen und Gewinnern, und ich bedanke mich bei unseren Partnern aus der Wirtschaft für die hervorragende Zusammenarbeit." Für den ORF gehört die Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Integration zu seinem Selbstverständnis als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen. Wrabetz: "Als Rundfunk der Gesellschaft sind wir selbstverständlich auch jenen knapp 20 Prozent Österreicherinnen und Österreichern verpflichtet, die Migrationshintergrund haben." Dass auch Menschen ohne Migrationshintergrund dieses Engagement des ORF begrüßen, zeigen die Quoten des ORF-Servicemagazins "Konkret" (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2). Hier wurden die nominierten Projekte in den vergangenen vier Wochen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und erreichten einen weitesten Seher/innenkreis von insgesamt 1,981 Millionen Österreicher/innen - das heißt, rund 28 % der österreichischen TV-Bevölkerung 12+ haben zumindest eine der Sendungen kurz gesehen.

Integration braucht Gestaltung

Wien und Österreich zeichnen sich durch eine hohe Lebensqualität aus. Dazu tragen auch Menschen bei, die zugewandert sind. "Rund 17 % der Gesamtbevölkerung sind nicht in Österreich geboren. Gerade in Wien haben viele zugewanderte Menschen eine neue Heimat gefunden. Die unterschiedlichen Fähigkeiten und die Internationalität dieser Menschen verleihen Wien ein besonderes Flair und machen es zu einer offenen europäischen Metropole. Gelungene Integration ist gelebte Wirklichkeit, das zeigt der erneut so erfolgreiche Österreichische Integrationspreis 2011 mit überragenden 261 Einreichungen", beurteilen Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad, Schirmherrn des Vereins "Wirtschaft für Integration", die Situation.

"Wir brauchen Menschen mit neuen Ideen, mit der Bereitschaft, unsere Gesellschaft mitzugestalten, zu bereichern und weiterzuentwickeln. Das trägt zur hohen Lebensqualität bei und sichert Arbeitsplätze. Zugewanderte Menschen tragen in diesem Sinn maßgeblich zum Wirtschaftsaufschwung unseres Landes bei, als Arbeitnehmer und als Arbeitgeber. Diese Menschen gut zu integrieren stärkt unser Land im internationalen Wettbewerb", so Dr. Georg Kraft-Kinz, Obmann des Vereins "Wirtschaft für Integration". "Gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft setzen wir mit dem Österreichischen Integrationspreis auf die Chancen und auf die Zukunft unseres Landes. Die hohe Qualität der eingereichten Projekte, das dadurch dokumentierte breite Engagement der Zivilgesellschaft führen uns vor Augen, dass Integration schon längst von weiten Teilen der österreichischen Bevölkerung positiv gestaltet wird. Und das ist gut so!", freut sich sein Stellvertreter, der in Teheran geborene Wiener Unternehmer Mag. Ali Rahimi.
Forts,

Hinweis für die Redaktionen: Mit einer OTS heute um ca. 21.30 Uhr werden die Preisträger bekanntgegeben. Fotos können kurzfristig per Mail zur Verfügung gestellt werden

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor des Vereins "Wirtschaft für Integration

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Marketing und Kommunikation
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