BZÖ-Hagen verlangt von ÖBB Nutzung von Synergien

Wien (OTS) - Ein vernünftiges Verkehrskonzept der ÖBB, das auch Synergien nützt, fordert BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen. "Im Güterverkehr ist die Bahn trotz günstigerer Preise nicht konkurrenzfähig zur Straße", kritisiert Hagen. Im Personenverkehr sei die Taktdichte oft nicht ausreichend.

"In der Schweiz fährt von Knotenpunkten alle 30 Minuten ein Zug ab. Das funktioniert, die Bahn ist ausgelastet. Von Bregenz nach Innsbruck aber geht nur alle zwei Stunden ein Zug. Da ist es kein Wunder, dass viele Menschen mit dem Auto fahren", so Hagen.

Völlig unverständlich ist für den BZÖ-Verkehrssprecher die strikte Trennung bei den ÖBB zwischen Personenverkehr und Güterverkehr. "Was spricht denn dagegen, Personen- und Güterwaggons aneinander zu hängen? Der Lokomotive wird es wohl egal sein!", erklärt Hagen. Es werde wohl erst nach einer Privatisierung der ÖBB möglich sein, derlei Synergien zu nutzen, um das Angebot für Reisende und die Wirtschaft zu verbessern.

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