FPÖ-Hofer: Eine Woche mehr Urlaub ab dem 40. Lebensjahr

Erhöhter Urlaubsanspruch ist freiheitliche Forderung, welche heute im Sozialausschuss zur Nagelprobe für rote Gewerkschafter wird

Wien (OTS) - Im der heutigen Sitzung des Sozialausschusses wird
der bereits vor geraumer Zeit eingebrachte FPÖ-Antrag betreffend Koppelung des erhöhten Urlaubanspruches auf sechs Wochen an das 40. Lebensjahr bei privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen abgestimmt. FPÖ-NAbg. Norbert Hofer: "Wir sehen diese heutige Abstimmung als Nagelprobe für die roten Gewerkschafter im Parlament." Es handle sich bei dieser freiheitlichen Forderung um eine Position, die ganz aktuell von der GPA übernommen wurde.

Im privatrechtlichen Bereich gilt derzeit die Regelung, die besagt, dass der erhöhte Urlaubsanspruch von sechs Wochen den Arbeitnehmern erst nach der Absolvierung von 25 Dienstjahren zusteht. "Da das Erwerbsleben immer schnellläufiger wird und damit einhergehende Krankheitsbilder wie z.B. Burnout ansteigen, ist die Anknüpfung an ein bestimmtes Lebensalter aufgrund des steigenden Erholungsbedarfes durchaus gerechtfertigt", argumentiert Hofer. Mit einer Woche mehr Urlaub könnten Kosten im Gesundheitssystem verhindert werden und daher in Summe die Gesamtkosten für den Staat und somit den Steuerzahler sinken.

Die FPÖ fordert daher, den erhöhten Urlaubsanspruch auf sechs Wochen für die privatrechtlichen Arbeitsverhältnisse an das 40. Lebensjahr zu koppeln. Dem Verlangen liege eine Änderung bei den Beamten aus dem Jänner 2011 zugrunde, worin der erhöhte Urlaubsanspruch an das 43. Lebensjahr gekoppelt wurde. "Da es dadurch aber bei Arbeitnehmern, die bereits mit 15 Jahren ins Erwerbsleben einsteigen, zu Verschlechterungen kommen kann, wurde für den vorliegenden Antrag das 40. Lebensjahr ausgewählt", erläutert Hofer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003