Nadja Spiegel erhielt Vorarlberger Literaturstipendium 2011

LH Sausgruber und LR Kaufmann: Neuerlicher Beleg für lebendige Vorarlberger Literaturszene

Bregenz (OTS/VLK) - Das mit 6.540 Euro dotierte
Literaturstipendium des Landes Vorarlberg wurde heute, Montag, von Landeshauptmann Herbert Sausgruber an die junge Dornbirner Autorin Nadja Spiegel verliehen. Das Arbeitsstipendium in Höhe von 1.100 Euro ging an den Bludenzer Schriftsteller und Drehbuchautor Rainer Juriatti. "Beide Ausgezeichneten sind Teil einer sehr lebendigen Vorarlberger Literaturszene", betonte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann.

Laut Jurybegründung überzeugte der von Nadja Spiegel eingereichte Text "Stanislav zählt Elwira" durch einen "sehr eigenständigen, erfrischenden Ton". Stilsicher hätte die 19jährige Autorin "atmosphärisch dichte Einblicke in bestimmte Lebenssituationen" kreiert und dabei ihren Figuren "unmittelbare Präsenz" verschafft, so das Urteil der Kunstkommission "Literatur".

Insgesamt 21 Autorinnen und 16 Autoren haben beim diesjährigen Literaturstipendium des Landes ihre Textproben eingereicht. Die hohe Zahl an Einreichungen ist für Landesrätin Kaufmann ein weiterer Beleg für die lebendige heimische Literaturszene, "die vom künstlerischen Potenzial vieler junger Autorinnen und Autoren maßgeblich mitgeprägt wird." Mit dem Stipendium wird vom Land laut Kaufmann eine bewährte Plattform zur Präsentation geboten, auf der gute Literatur aus Vorarlberg die gebührende Anerkennung und Förderung erfährt: "Wir wollen schreibende Talente in ihrer künstlerischen Weiterentwicklung unterstützen".

Nadja Spiegel wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: im Jahr 2008 war sie Landes- und Bundessiegerin des Jugendredewettbewerbs, danach, 2009, Meta-Merz-Preisträgerin und 2010 Publikumspreisträgerin des Vorarlberger Literaturwettbewerbs zum UNO-Tag des Wassers. Im selben Jahr erhielt Spiegel zudem vom Land ein Arbeitsstipendium. "Nadja Spiegel ist eine von vielen Nachwuchs-Talenten, die im Literaturbereich eine erfolgreiche Zukunft vor sich haben", ist die Landesrätin überzeugt.

Rainer Juriatti bekam für seinen innovativen Text "Späte Dämmerung" ein Arbeitsstipendium verliehen.

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